Rauchen aufhören – natürliche Heilmittel

Rauchen aufhören - natürliche Heilmittel

Das Rauchen gehört wohl zu den schädlichsten Süchten überhaupt! Wie auch sie mit dem Rauchen aufhören können, mit Hilfe von natürlichen Heilmitteln, erfahren sie im aktuellen Beitrag auf unserem Blog! Eines gleich vorab: da sie bereits nach Wegen aus der Sucht suchen, sind sie auf dem richtigen Weg! Sie können sich und ihrer Gesundheit nichts Besseres tun, als endlich Nichtraucher zu werden.

Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens

Nein, keine Angst, wir werden hier nicht alles von neuem erzählen, was sie ohnehin schon wissen. Aber dennoch ist es wichtig, sich die wichtigsten Fakten noch einmal bewusst zu machen.

Das Rauchen ist einer der größten Risikofaktoren für viele ernsthafte Erkrankungen und zudem verkürzt das Rauchen die Lebenserwartung im Schnitt um zehn Jahre. In Deutschland sollen laut statistischen Angaben jährlich circa 140.000 Menschen in Folge des Rauchens sterben.

Die vielen Giftstoffe, die die Zigarette neben dem Nikotin enthält, sorgen dafür, dass beinahe jedes menschliche Organ durch das Rauchen geschädigt wird. Besonders betroffen sind natürlich die Atemwege, die Schleimhäute und das Herz- und Kreislaufsystem.

90 % aller Lungenkrebserkrankungen gehen zurück auf das Rauchen. Aber Raucher sind durch das Rauchen auch gefährdet einen Schlaganfall zu erleiden. Viele der langjährigen Raucher erkranken an der chronisch obstruktiven Bronchitis (COBD). Wer diese Diagnose erhält und nicht aufhört, muss damit rechnen, dass er früher oder später am Beatmungsgerät hängt.

Mittlerweile belegen Studien aber auch, dass Raucher deutlich häufiger an Depressionen, Angststörungen und Demenz erkranken.

Entzugserscheinungen mit denen sie rechnen müssen

Wenn sie aufhören zu rauchen, dann müssen sie mit Entzugserscheinungen rechnen. Insbesondere dann, wenn sie sehr viel geraucht haben oder bereits sehr lange rauchen. Mit folgenden unangenehmen Entzugserscheinungen müssen sie in den ersten Tagen beziehungsweise in der ersten Woche ohne Zigarette rechnen:

  • innere Unruhe
  • Reizbarkeit
  • Unwohlsein
  • Nervosität
  • Durst und Hunger
  • Schlafstörungen und Müdigkeit

Daher ist vor allem die Vorbereitung sehr wichtig, wenn sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Übrigens: die meisten der angeführten Entzugserscheinungen verschwinden nach zehn Tagen von selbst!

Da viele Frauen Angst davor haben, dass sie an Gewicht zulegen werden, sollten sie im wahrsten Sinne des Wortes einen Krisenplan erstellen.

Planen sie das Ende des Rauchens sorgfältig

Mit dem Ende des Übels befreien sie ihren Körper von einer permanenten und gefährlichen Belastung! Ihr Körper wird am Beginn des Entzuges heftig reagieren. Aber er wird es ihnen anschließend danken! Das ist garantiert.

Was sie tun sollten und was sie meiden sollten

  • ihr Stoffwechsel wird sich umstellen – bereits nach sehr kurzer Zeit! Aktivieren sie diesen daher bereits einige Tage vor dem Aufhören! -> Stoffwechsel anregen!
  • Legen sie sich einen Vorrat an Obst und Gemüse zu und verbannen sie vorab „Süßes“ -> damit vermeiden sie, dass an Gewicht zunehmen und einer neuen Sucht frönen!
  • meiden sie insbesondere in den ersten zwei Wochen Situationen in denen sie zuvor geraucht haben, sie vermeiden damit unnötige Qualen
  • versuchen sie privaten und beruflichen Stress so gut wie möglich zu vermeiden – denn wer kennt es nicht, bei Stress hilft (so denken wir) der blaue Dunst
  • trinken sie in den ersten Wochen viel Wasser (auch hier gilt vermeiden sie gesüßte Getränke)
  • greifen sie nicht zu Alternativen, wie z.B.: Zigarren, Dampfern und anderen Dingen -> der Weg zurück von hier, ist nur ein kurzer, ein sehr kurzer
  • suchen sie sich eine sportliche Betätigung, die ihnen gefällt – am besten in der freien Natur! Planen sie tägliche sportliche Tätigkeiten ein!
  • Legen sie sich ein paar scharfe Bonbons zu – das ist ihre Notfall-Apotheke falls sie zu starkes Verlangen haben
  • meiden sie in den ersten Wochen Alkohol – denn sie wissen ja, gutes Essen, ein Gläschen Wein und die liebe Zigarette gehören – so meinen wir – zusammen
  • behalten sie keine Notration zurück!
  • suchen sie sich Freunde oder Bekannte, die sie bei ihrem Unterfangen unterstützen und ihnen bei Bedarf Mut machen!
  • überlegen sie sich, ob sie sich nicht ihre Suchtpunkte akupunktieren lassen
  • überlegen sie sich, ob sie sich die Entwöhnung nicht mit Hilfe von Hypnose erleichtern möchten
  • versuchen sie nicht in einer Zeit mit dem Rauchen aufzuhören, von der sie wissen, dass sie unter Stress (privat oder beruflich) stehen werden
  • machen sie sich in kritischen Situationen immer wieder bewusst, warum sie aufhören möchten!
  • achten sie jetzt besonders auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung!
  • legen sie sich das Geld, das sie sich sparen auf die Seite! Sammeln sie es aber zu Hause, damit sie auch hier den Erfolg immer sehen können!
  • machen sie sich täglich bewusst, dass es von Tag zu Tag leichter wird!

Natürliche Hausmittel, die den Rauchentzug erleichtern!

Trinken sie Ingwer Wasser

Ingwer-Wasser kann bei der Raucherentwöhnung helfen
Ingwer-Wasser kann bei der Raucherentwöhnung helfen

Wenn sie den Drang zu Rauchen verspüren, dann trinken sie Wasser. Wenn ihnen das zu öde ist, dann ist das Kurkuma-Ingwer Wasser eine gute Alternative.

Was sie dazu brauchen:

  • 1 Liter Wasser
  • 1 frische Bio-Ingwer Wurzel
  • 1-3 Schreiben einer frischen Bio-Zitrone

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Schneiden sie den Ingwer in kleine Stücke (Scheibchen) und geben sie diesen in die Wasserflasche. Schneiden sie von der Zitrone 2-3 Scheiben ab und fügen sie diese ebenfalls bei. Trinken sie das Ingwer Wasser über den Tag verteilt.

Kudzu-Bohne kann den Entzug erleichtern

Die Kudzu-Bohne gilt als Anti-Sucht Heilmittel. Warum das so ist? Ihre Inhaltsstoffe Daidzin und Daidzein können positiv in Bezug auf die negativen Entzugserscheinungen wirken. Das Verlangen nach dem Suchtmittel reduziert sich in der Regel, aber auch die Entzugserscheinungen werden abgemildert.

Beginnen sie mit der Einnahme von Kudzu bereits 1 Woche bevor sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Beginnen sie mit einer Tagesdosis von 4 Tabletten pro Tag und reduzieren sie die Dosis innerhalb von vier Wochen auf 2 Tabletten pro Tag.

Kudzu hat aber auch andere positive Effekte. So können mit der asiatischen Bohne Wechseljahrbeschwerden reduziert werden, die Konzentration gestärkt werden und der Cholesterinspiegel gesenkt werden.

Nebenwirkungen sind bislang keine bekannt. Gute Kudzu-Präparate erhalten sie in jeder Apotheke.

Trinken sie Obstwasser

Auch dieses sollten sie am besten selbst zubereiten! In den handelsüblichen Obstsäften ist viel Zucker enthalten, diesen sollten sie jetzt ebenfalls reduzieren.

Zutaten:

  • 10-15 Weintrauben
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL Ginseng
  • 1 Orange
  • 1 Zitrone
  • 1 Karotte
  • 1 TL Ingwerpulver

Pressen sie die Zitrone und die Orange aus. Schneiden sie die Karotte in kleine Stücke. Anschließend geben sie alle angeführten Zutaten in einen Mixer und mixen das Ganze. Wenn sie möchten – im Sommer sehr empfehlenswert – geben sie ein paar Eiswürfel hinzu.

Süßholzwurzel-Tee

Eine schmackhafte zum Wasser ist der Süßholzwurzel-Tee. Diesen bereiten sie wie folgt zu:

  • 1-2 Glas Wasser
  • 1-2 EL Süßholzwurzel
  • 1-2 EL Honig

Erhitzen sie das Wasser und fügen sie die Süßholzwurzel hinzu. Lassen sie das Gemisch 20 Minuten ziehen. Geben sie anschließend den Honig dazu.

Machen sie täglich Entspannungsübungen

Entspannungsübungen wie Gi-Gong, Yoga und Meditation reduzieren den empfundenen Stress. Übrigens: es gibt spezielle Meditationen, die den Raucherstopp unterstützen!

Wie Schüssler-Salze helfen können bei der Raucherentwöhnung

Zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung werden in der Regel Nr. 7 und Nr. 9 eingenommen.

Nr. 7 – Magnesium phosphoricum lösen sie in einem Glas warmen Wasser auf – auch bekannt als „heiße sieben“. Geben sie hierfür 4 Tabletten in das Glas und rühren sie das Gemisch um. Trinken sie die „heiße sieben“ schluckweise.

Nr. 9 – Natrium phosphoricum lassen sie im Mund zergehen. Nehmen sie 4 Tabletten am Morgen ein und lassen sie diese auf der Zunge zergehen.

Wie Johanniskraut die Raucherentwöhnung unterstützt

Das Johanniskraut ist eigentlich bekannt als natürliches Anti-Depressivum. Allerdings zeigen kleinere Studien, dass Johanniskraut auch bei der Raucherentwöhnung positive Wirkungen mit sich bringen kann.

Lobelie als Nikotin-Ersatz?

Lobelie als Nikotin-Ersatz
Lobelie als Nikotin-Ersatz

In vielen Anti-Rauch Produkten finden sich die Wirkstoffe der Lobelie wieder. Sie gilt – neben Kudzu – als die ideale Heilpflanze auf dem Weg zum Nichtraucher. Dabei wird der Lobelie nachgesagt, dass sie im Körper ähnliche Wirkungen erzielt, wie Nikotin selbst.

In Studien wurde auch nachgewiesen, dass die Lobelie den Dopamin-Level im menschlichen Gehirn erhöhen kann.

Lesen sie hier mehr zum Thema mit dem Rauchen aufhören

Weiterführende Informationen

naturalsmedizin.com – DER naturheilkundliche Blog

Naturheilzentrum Doris Jäger

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Wolfurt, Österreich

Doris Jäger

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Author: Naturheilzentrum Doris Jäger

Naturheilkunde basiert auf Jahrtausende alten Traditionen und Erfahrungen. Ursprünglich nur geplant als persönliche Weiterbildung, erfasste mich die Begeisterung für dieses umfangreiche Gebiet so sehr, dass ich mich von meinem langjährigen Beruf als Lehrerin verabschiedet und leidenschaftlich der naturheilkundlichen Materie verschrieben habe. Ich besuchte die Paracelsus-Schulen in Lindau, Freilassing und Zürich, das Naturheilzentrum in Eschen/FL, die Dr. Vodder Akademie in Walchsee und bildete mich zudem auf verschiedenen Gebieten der Naturheilkunde fort. Sehr große Erfahrung konnte ich während meiner Assistenzzeit in der Naturheilpraxis des Herrn Arnd Klieme in Lindau mitnehmen. Ich habe zudem die Ausbildung zum lösungsorientierten Kurzzeit-und Highspeedcoaching an der Coach-Akademie von Sabine Asgodom in München absolviert. Ich verfüge über ein umfangreiches Angebot an Möglichkeiten, den Menschen auf allen Ebenen zu erreichen, sei es auf der körperlichen, der seelischen oder geistigen, um ihm zu seiner persönlichen Ausgewogenheit zu verhelfen und ihn zu unterstützen wieder zur Gesundheit zu finden. Sie als Mensch stehen im Mittelpunkt! Nicht die Ausschaltung von Symptomen, sondern die Ursachenfindung steht im Vordergrund. Glücklicherweise kennt die Naturheilkunde viele Antworten zu vielen Fragestellungen. Gerne nehme ich mir die Zeit mit Ihnen den optimalen Behandlungsweg zu erörtern.

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