Ist es möglich, dass CBD Migräne-Symptome lindert?

Ist es möglich, dass CBD Migräne-Symptome lindert?

Pochender oder pulsierender Kopfschmerz, meist einseitig und gepaart mit Übelkeit und Erbrechen.Manchmal kommt auch noch Empfindlichkeit gegen Licht, Lärm und spezifische Gerüche hinzu. Diese Symptomkombination ist für Betroffene ein Grauen und deutet in der Regel auf Migräne hin. 

Doch ist man den Symptomen hilflos ausgeliefert? Oder kann man etwas gegen die Beschwerden unternehmen?

Wir gehen dieser Frage nach und fokussieren uns besonders auf den Wirkstoff Cannabidiol, welcher sich zurzeit großer Beliebtheit bei Naturheilkundefans erfreut.

Zunächst aber wollen wir klären, was Migräne eigentlich ist und wen die Beschwerden betreffen.

Was ist Migräne und wer ist betroffen?

Mit dem Begriff „Migräne“ wird eine spezielle Kopfschmerzerkrankung beschrieben. Das Auftreten ist anfallsartig und kehrt oft periodisch wieder. Es ist für Migräne charakteristisch, dass die Kopfschmerzen nur auf einer Kopfhälfte auftreten.

Aus diesem Grund wird Migräne in Fachkreisen auch als „Hemikranie“ bezeichnet. Diese Ausdruck stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Halbkopfschmerz“ bzw. „Halbschädelschmerz“.

Kommt es zu einem Migräneanfall, entwickeln sich oftmals Begleitsymptome, die von Übelkeit über Appetitlosigkeit bis hin zu Sehstörungen reichen können.

Leider handelt es sich bei Migräne handelt es sich um ein sehr weitverbreitetes Leiden, das zwischen 12% und 14% der Frauen und circa 6% bis 8% der Männer in regelmäßigen Abständen durchleben müssen.

Grundsätzlich sind Personen zwischen dem 20. und dem 50. Lebensjahr am häufigsten betroffen, wobei in dieser Altersgruppe Frauen dreimal öfter unter Migräne leiden als Männer.

Immer häufiger leiden inzwischen auch Kinder unter Migräne. Circa 5% der Schulkinder in Deutschland bekommen gelegentlich einen Migräneanfall.

Die Behandlung erfolgt meist medikamentös, jedoch setzen auch einige Betroffene bei akuter Migräne CBD (Cannabidiol) ein.

Wie die äußerliche Anwendung von CBD gegen Migräne erfolgen kann, erfahren Sie in einem späteren Abschnitt.

Zuerst einmal ist es wichtig zu erklären, wie sich Migräne äußert und welche Ursachen und Auslöser es gibt.

Nur so kann man Migräneattacken erkennen und korrekt behandeln.

Das sind die charakteristischen Symptome

Die wichtigsten Symptome von Migräne wurden bereits genannt. Wissenswert ist allerdings auch, dass sich die Migräne-Symptomatik in vier Phasen entwickelt.

Anzumerken ist, dass sich die Symptome in jeder Phase unterschiedlich stark bemerkbar machen können.

Bei den vier Migräne-Phasen handelt es sich um:

(1) die Vorphase,

(2) die Aura-Phase,

(3) die Kopfschmerzphase

(4) die Rückbildungsphase

Die Migräne-Symptome in der Vorphase

Als die Vorphase, die in der Wissenschaft auch als Prodromalphase genannt wird, wird dasjenige Stadium einer Migräne bezeichnet, in dem die ersten Migräne-Anzeichen auftreten.

Dies kann einige Stunden, aber auch einige Tage vor dem tatsächlichen Migräneanfall der Fall sein.

Zur charakteristischen Symptomatik gehören dabei:

  • Starke Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit
  • Lese- und Schreibschwierigkeiten
  • Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken
  • Verdauungsprobleme
  • Euphorie
  • Reizbarkeit

Die Migräne-Symptome in der Aura-Phase

In der sogenannten Aura-Phase kommt es zu Symptomen, die anzeigen, dass ein Migräneanfall kurz bevorsteht. Typische Symptome in der Aura-Phase sind:

  • Sehstörungen
  • Gesichtsfeldausfall
  • optische Halluzinationen
  • Lähmungen
  • Kribbeln

Das zweifelsohne am häufigsten auftretende Symptom in der Aura-Phase sind Sehstörungen. Dabei ist es charakteristisch, dass einzelne Zickzacklinien oder Lichtblitze im Gesichtsfeld auftreten. In Fachkreisen werden diese Phänomene als Fortifikationen bezeichnet.

Ein weiteres Symptom während der Aura-Phase ist der Gesichtsfeldausfall, auch negatives Skotom genannt. Gesichtsfeldausfälle äußern sich dadurch, dass der Betroffene einen grauen oder schwarzen Fleck in der Mitte seines Sichtfeldes wahrnimmt. Dementsprechend wird seine Sicht behindert.

Handelt es sich um ein stark ausgeprägtes negatives Skotom, ist es sogar möglich, dass der Betroffene zeitweise auf einem Auge gänzlich erblindet.

Zudem ist es möglich, dass Migräne-Betroffene in der Aura-Phase unter einem positiven Skotom und damit unter optischen Halluzinationen leiden. Mit anderen Worten: Die Betroffenen sehen Strukturen, die nicht vorhanden sind.

Derartige Sehstörungen während eines Migräneanfalls treten vor allem bei Kindern auf. Kinder sehen dann zum Beispiel fantastische Figuren oder bunte Farben.

Ärzte verwenden deshalb für dieses Phänomen auch den Terminus „Alice-im-Wunderland- Syndrom“.

Ebenfalls in der Aura-Phase kann es zu Lähmungen und einem Kribbeln in den Armen und Beinen kommen. Migräne-Patienten denken aufgrund dieser Symptomatik häufig, dass sie gerade einen Schlaganfall erleiden.

Tatsächlich können selbst Ärzte ohne weitere Untersuchungen schwer einschätzen, ob es sich um Aura-Symptome oder aber Schlaganfall-Symptome handelt.

Weitere Beschwerden in der Aura-Phase sind Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Auch hier gestaltet sich eine exakte Diagnostik schwierig, denn auch hier ähneln die Symptome denen eines Schlaganfalls.

Eine definitive Diagnose kann mithilfe einer Magnetresonanztomographie, kurz MRT, gestellt werden.

Die Migräne-Symptome in der Kopfschmerzphase

Ein Migräneanfall kann unterschiedlich lang dauern. Während die Kopfschmerzen manchmal bereits nach einigen Stunden wieder vorbei sind, ist es auch möglich, dass der Anfall bis zu drei Tage anhält. Wie lange es im Einzelfall dauert, kann von Anfall zu Anfall variieren.

In der Kopfschmerzphase bestehen die Symptome in den folgenden, charakteristischen Krankheitsanzeichen:

  • Einseitiger, starker Kopfschmerz
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Geräusch- und Lichtempfindlichkeit

Das Hauptsymptom bei einem Migräneanfall ist zweifelsohne ein starker, einseitiger und stetig wiederkehrender Kopfschmerz.

Statistiken besagen, dass bei etwa zwei Dritteln der von Migräne betroffenen Personen der Kopfschmerz tatsächlich nur einseitig auftritt.

In welcher Kopfregion genau er sich äußert, kann jedoch differieren:

Neben dem Stirn- und Schläfenbereich ist es auch möglich, dass ein starker Kopfschmerz hinter den Augen auftritt.

Migränepatienten geben oftmals an, dass es sich um einen hämmernden, bohrenden oder pulsierenden Kopfschmerz handelt. In der Regel nimmt die Intensität der Schmerzen in der Kopfschmerzphase sukzessive zu.

Gut zu wissen: Würde es sich nicht um eine Migräneattacke, sondern um eine Gehirnblutung oder einen Schlaganfall handeln, so hätten die Kopfschmerzen eher plötzlich und ohne Vorwarnung eingesetzt.

Begleitsymptome der typischen Kopfschmerzen sind sehr oft Übelkeit und Erbrechen. In der Forschung geht man davon aus, dass diese Symptome durch einen gestörten Serotoninhaushalt hervorgerufen werden.

Bei Serotonin handelt es sich um einen Botenstoff, der im menschlichen Organismus sowohl im Gehirn als auch im Magen-Darm-Bereich und diversen weiteren Körperregionen wirkt.

In der Kopfschmerzphase leiden die Betroffenen zudem unter Geräusch- und Lichtempfindlichkeit. Teilweise reagieren sie enorm sensibel auf grelles Licht oder laute Geräusche.

Wissenschaftler haben bis dato nicht herausgefunden, was diese Symptome verursacht.

Sicher ist allerdings, dass die Migränepatienten derartige Reize von außen während der akuten Phase des Anfalls bestmöglich vermeiden sollten. Deshalb sollten sich Betroffene in ein abgedunkeltes, ruhiges Zimmer zurückziehen.

Im Gegensatz zu Spannungskopfschmerzen ist es möglich, dass die Symptome bei Migräne durch körperliche Anstrengung, wie beispielsweise beim Treppensteigen verstärkt werden.

Die Migräne-Symptome in der Rückbildungsphase

In der sogenannten Rückbildungsphase kommt es zu einem allmählichen Abklingen der Migräne-Symptome. Dennoch haben die Patienten Gefühle von Müdigkeit, Reizbarkeit, Erschöpfung, Schwache sowie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Konzentrationsstörungen.

Diese Symptome können noch einige Stunden nach der akuten Migräneattacke anhalten. Lediglich in Ausnahmefällen verfallen Betroffene nach dem Abklingen des Anfalls in einen euphorischen Zustand. Bis sich der Patient vollständig erholt hat, kann eine Zeitspanne von 12 bis 24 Stunden vergehen.

Migräne versus Spannungskopfschmerz

Schmerzen im Kopf werden aufgrund der Schmerzart unterschieden und im allgemeinen auch unterschiedlich behandelt.

Daher ist es für Kopfschmerz- Patienten wichtig, die Unterschiede zwischen Migräne und Spannungskopfschmerzen zu kennen.

Migräne von Spannungskopfschmerz unterscheiden
Migräne von Spannungskopfschmerz unterscheiden

Generell zählen Kopfschmerzen unabhängig von ihrer Art zu den häufigsten Beschwerden.

Mehr als 60 Prozent der Deutschen leiden immer wieder unter Kopfschmerzen, wobei es mehr als 200 verschiedene Kopfschmerzarten gibt. Migräne und Spannungskopfschmerzen zählen dabei zu den häufigsten Arten.

Während pro Jahr in Deutschland etwa 29 Millionen Menschen unter Spannungskopfschmerzen leiden, sind von Migräne etwa neun Millionen Deutsche betroffen.

Behandlungsmöglichkeiten von Migräne

Bei der Behandlung von Migräne wird zwischen der prophylaktischen (vorbeugenden) und der Akuttherapie unterschieden. Sowohl bei der prophylaktischen Behandlung als auch bei der Akuttherapie kann eine medikamentöse und eine nicht-medikamentöse Therapie eingeleitet werden.

Behandlungstherapie von Migräne
Behandlung von Migräne

Medikamentöse Therapie

Im Zuge der medikamentösen Akuttherapie von Migräne soll der Kopfschmerz gelindert werden. Vielen Schmerzexperten ist es wichtig, dass der Therapiebeginn zum richtigen Zeitpunkt erfolgt, eine ausreichend hohe Dosis angewendet wird und die Medikamente den individuellen Bedürfnissen entsprechen. Verabreicht werden in der Regel:

  • Antiemetika: Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen
  • NSAIDs & Analgetika: Schmerzmittel
  • Triptane: Migräne-spezifische Präparate
  • Mutterkornalkaloide

Notfall-Therapie akuter Migräneattacken

Wer unter einer akuten Migräneattacke leidet und bei dem sich nach der Einnahme oraler Medikamente keine Besserung einstellt, der kann sich einer Notfall- Therapie unterziehen.

In diesem Fall wird in der Regel Acetylsalicylsäure direkt in die Vene verabreicht; teilweise in Kombination mit der oralen Einnahme von Metoclopramid.

Eine weitere Option ist die Therapie mit Sumatriptan, wobei dieses Medikament unter die Haut injiziert wird.

Nicht-medikamentöse Akuttherapie

Im Rahmen der nicht-medikamentösen Therapie werden natürliche Maßnahmen zur Unterstützung des Wohlbefindens ergriffen. Zu diesen zählen beispielsweise die Anwendung kalter Umschläge auf Nacken oder Stirn, Schutz vor äußeren Reizen durch den Aufenthalt in einem abgedunkelten, ruhigen und kühlen Raum.

Neben diesen Behandlungsmöglichkeiten kann auch Cannabidiol (kurz CBD) gegen Migräne verabreicht werden.

Auf diesen Punkt gehen wir nun genauer ein.

Was ist CBD?

Bei CBD handelt es sich um einen in der Hanfpflanze enthaltenen Wirkstoff. Gewonnen wird er aus den weiblichen Pflanzen der Cannabis sativa und ist in unterschiedlichen Konzentrationen zu finden.

Vor allem in der Naturmedizin hat CBD eine lange Tradition.

Jetzt wird CBD bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt, bei Gelenk- und Muskelschmerzen oder auch – wie in unserem Fall – bei Kopfschmerzen.

Wichtig zu wissen: CBD ist ein extrahierter Stoff, der nicht berauschend wirkt.

CBD bei akuter Migräne: Die äußerliche Anwendung

CBD bei Migräne
CBD bei Migräne

Ob die Anwendung von CBD alleine gegen Migräne wirkt, ist bis dato wissenschaftlich nicht hinreichend belegt.

Nichtsdestotrotz verwenden bereits jetzt viele Betroffen CBD zur äußerlichen Anwendung, sobald Migräne-Symptome auftreten. So können Sie beispielsweise bei einer akuten Migräneattacke begleitend hochwertiges CBD Öl anwenden.

Und so funktioniert das:

Vor dem Auftragen des CBD Öls gegen Migräne sollte die entsprechende Hautpartie – in der Regel sind es die Stirn und die Schläfen – mit Wasser und Seife sanft gereinigt werden.

Achten Sie darauf, dass die Hautstellen wieder vollständig trocken sind, bevor Sie das CBD auftragen.

Im Anschluss massieren Sie das CBD Öl zur Migräne Anwendung in kreisförmigen, leichten Bewegungen auf Ihren Schläfen ein.

  • Praktisch ist ein CBD Öl Roll-On mit echter Minze. Der Roll-On-Applikator ist nämlich ideal für unterwegs und kann punktuell und sparsam angewendet werden.
  • Die CBD Migräne Anwendung ist denkbar einfach: Am besten morgens und abends einige Tropfen auf beide Stirnseiten, im Nackenbereich und an den Handgelenken auftupfen und nach Belieben kreisend einmassieren.

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Hinweis in eigener Sache

Bei dem hier vorliegenden Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag der Osiris Global Holding AG.

Der beziehungsweise die Gastautoren sind verantwortlich für den Inhalt des Beitrages.

naturalsmedizin.com bedankt sich an dieser Stelle für den wertvollen und vor allem interessanten Beitrag zum Thema Migräne.

 

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