Krebs vorbeugen und Risiken minimieren

Krebs vorbeugen und Risiken minimieren

Krebs ist seit Jahren im Vormarsch und quasi unser ständiger Begleiter. Zahlreiche Publikationen und Studien unterstreichen den Zusammenhang zwischen Krebs und Ernährung. Dabei ist die Ernährung nur ein kleiner Mosaikstein neben vielen anderen Einflussfaktoren, die nicht unerheblich zur Steigerung des Krebsrisikos beitragen. Was sie beachten können, um das Risiko an Krebs zu erkranken zu minimieren, erfahren sie in diesem Beitrag von naturalsmedizin.com.

Was man unter Krebserkrankungen versteht

Eine Krebserkrankung ist eine bösartige Geschwulst, ein bösartiger Tumor. Dabei wird zwischen Karzinomen (Tumor auf der Körperoberfläche) und Sarkomen (Tumor im Binde- und Stützgewebe) unterschieden. Bösartige Tumore zeichnen sich durch in der Regel schnelles Wachstum aus. Zudem können sie über die Lymph- und Blutgefäße Tochtergeschwülste streuen.

Am meisten verbreitet sind Darm- und Lungenkrebs. Bei Frauen steht natürlich auch der Brustkrebs im Mittelpunkt, sowie bei männlichen Patienten der Prostatakrebs.

Die häufigsten Krebsarten in Österreich

 Männer Frauen
Prostata25 %Brust30 %
Lunge13 %Darm11 %
Darm13 %Lunge9 %
Leukämie7 %Gebärmutter7 %
Harnblase6 %Leukämie7 %

Rund 40.000 Menschen erkranken in Österreich jährlich neu an Krebs . Dabei erhalten Männer die Diagnose „Krebs“ leicht häufiger (21.000), als Frauen (19.000). Pro Jahr werden 20.000 Todesfälle verzeichnet.

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als einer der gefährlichsten, da die Überlebensrate am geringsten ist. Fünf Jahre nach der Diagnose dieser Krebsart leben lediglich noch 9,3 Prozent der Betroffenen. Diese Quote liegt beim Leberkrebs bei 13,3 Prozent und beim Speiseröhrenkrebs bei 18,7 Prozent.

Die Ursachen für Krebs und wie man vorbeugen kann

Rauchen

Rauchen - einer der Hauptrisikofaktoren für Krebs
Free-Photos / Pixabay – Rauchen – einer der Hauptrisikofaktoren für Krebs

Es dürfte niemanden überraschen, dass hier gleich an erster Stelle das Rauchen angeführt wird. Zigaretten enthalten neben Teer viele andere giftige Inhaltsstoffe, die Krebs auslösen können. Auch das dürfte mittlerweile allen bekannt sein. Insgesamt soll das Rauchen laut Studien bis zu 14 Krebsarten begünstigen, allen voran natürlich Lungenkrebs. Auch das Passivrauchen ist krebsfördernd. Neben Krebs ist das Rauchen auch für COPD verantwortlich!

Krebs und die Ernährung

Als erwiesen gilt auch, dass die Entstehung von Krebs eng mit den Ernährungsgewohnheiten verbunden ist. Vegetarier und Menschen, die sich ballastoffreich ernähren, haben ein geringeres Krebsrisiko, als andere Personen. Aber nicht nur in der Krebsprävention spielt die Ernährung einen wesentlichen Faktor, sondern auch bei Menschen, bei denen bereits ein Krebsleiden diagnostiziert wurde. In Studien wurde nachgewiesen, dass insbesondere Menschen, die sich fettreich ernähren ein erheblich höheres Risiko haben in Bezug auf Krebsbildung, aber auch bei bereits bekannten Krebsleiden.

Fast Food - Risikofaktor für Krebs
Pexels / Pixabay – Fast Food – Risikofaktor für Krebs

Zum Thema Krebs und Ernährung gibt es mittlerweile zahlreiche Studien, die einen Zusammenhang nachweisen.

Folgende Lebensmittel sollten sie meiden beziehungsweise reduzieren:

  • Fast Food und Fertigprodukte
  • raffinierte Kohlenhydrate
  • Nüsse, sowie Fruchtsäfte
  • Schweinefleisch
  • Milch
  • Geräuchertes und gegrilltes
  • Zucker beziehungsweise zuckerhaltige Lebensmittel

Was sie auf ihren Speiseplan nehmen sollten

Sind Gemüse und Lebensmittel wie:

  • Knoblauch
  • Lauch, Frühlingszwiebel
  • Rosenkohl und Wirsing
  • Spinat
  • Weißkraut
  • Spargel
  • Brokkoli und Blumenkohl
  • Rote Beete
  • Zwiebel etc.

Kochen sie frisch und hochwertig. Verwenden sie ausschließlich hochwertige Öle (am besten kaltgepreßt und in Bio-Qualität). Und trinken sie täglich mindestens eine Tasse grünen Tee (bitte achten sie auch hier auf gute Qualität).

Weitere Ernährungstipps erhalten sie hier

Wir empfehlen unseren Patienten auf eine basische Ernährung umzustellen. Wir halten nichts von Hunger-Diäten bei Krebspatienten, aber es ist richtig, entziehen sie dem Krebs die Nahrung und hungern sie ihn aus. Das ist nicht gleichbedeutend mit „hungern“! Sondern: sie müssen dem Tumor das entziehen, was er liebt, das sind vor allem Zucker, Fette und die anderen zuvor angeführten.

Gefährliches Aluminium

Bei Menschen, die in der Aluminiumproduktion Dämpfen ausgesetzt sind, erhöht sich das Risiko an Lungen- oder Blasenkrebs zu erkranken. Allerdings kann Aluminium auch in Deodorants enthalten sein. Achten sie beim Kauf darauf, dass ihr Produkt kein Aluminium enthält oder setzen sie auf natürliche Alternativen!

Gefahr durch übermäßigen Alkoholkonsum

Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Krebsrisiko
Alexas_Fotos / Pixabay – Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Krebsrisiko

Mittlerweile gilt auch als erwiesen, dass regelmäßiger Alkoholkonsum die Bildung von Tumoren begünstigen kann. Reduzieren sie daher den Alkoholkonsum und beschränken sie diesen auf Feierlichkeiten!

Die „Pille“ als Risikofaktor

Leider gehört auch die Pille, so sie sowohl Östrogen als auch Progesteron enthält, zu den Risikofaktoren. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Pille als Verhütungsmittel, sondern auch andere Verhütungsmittel, die auf dieser Kombination basieren. Das Risiko erhöht sich zusätzlich um ein Vielfaches, wenn sie gleichzeitig Raucher sind!

Erhöhte Belastung durch Feinstaub

Feinstaubbelastung erhöht das Krebsrisiko
995645 / Pixabay – Feinstaubbelastung erhöht das Krebsrisiko

Auch Menschen, die einer regelmäßig erhöhten Feinstaubbelastung ausgesetzt sind, haben ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken. Für Menschen, die in der Stadt wohnen ist dieser Hintergrund natürlich nicht sehr erfreulich. Behelfen sie sich damit, dass sie so oft und so viel wie möglich in den Wald oder die Berge gehen! Achten sie auf den Feinstaubgehalt in der Luft und ziehen sie in Erwägung in besonders kritischen Zeiten – soweit finanziell möglich – ihren Wohnort zu verlegen.

Schädliche Strahlenbelastung

Dass Röntgenstrahlung die Tumorbildung begünstigen kann, ist bekannt. Schädlich ist aber auch die UV-Strahlung beziehungsweise die Gamma-Strahlen. Reduzieren sie daher die Besuche im Solarium und setzen sie sich niemals ungeschützt der Sonne aus! Ein hoher Sonnenschutzfaktor, sowie entsprechende Kleidung kann das Risiko an Hautkrebs zu erkranken erheblich reduzieren.

Ebenfalls schädlich sind radioaktive Strahlen.

Gift im Mund

Amalgam wird als durchaus risikoreich eingestuft, wenn es um das Krebsrisiko geht. Festzuhalten ist jedoch, dass vor allem die Herstellung und Entsorgung als sehr kritisch einzustufen ist. Soll heißen: wenn sie Amalgam bereits im Mund haben, dann empfehlen wir keine umgehende Entfernung und den Ersatz! Allerdings sollten sie bei neuen Füllungen auf andere Alternativen zurückgreifen. Kunststoff und Keramik können hier einen guten Ersatz bieten. Sprechen sie mit dem Zahnarzt ihres Vertrauens über mögliche, bessere Alternativen.

Elektrosmog und Handy

Elektrosmog ein möglicher Risikofaktor für Krebs
ADD / Pixabay – Elektrosmog ein möglicher Risikofaktor für Krebs

Dass Elektrosmog Krebs begünstigt ist zwar in Studien nicht belegt, dennoch sind wir einer permanentem und steigenden Belastung ausgesetzt, dessen Langzeitfolgen zumindest im Unklaren bleiben. Und das vielleicht bewusst. Grundsätzlich kann hier festgehalten werden, dass wir ALLE unterschiedlich sind! Was heißen soll, der eine reagiert empfindlicher, der andere weniger empfindlich. Das WHO stuft Elektrosmog und die Strahlenbelastung durch Handys als „vielleicht krebserregend“ ein.

Wir empfehlen daher, wann immer möglich die Belastung durch Elektrosmog oder Handys soweit wie möglich zu reduzieren! Elektrosmog und Handys haben auch andere negative auf unseren Organismus, daher empfiehlt sich eine Reduktion auf ein „normales“ Ausmaß.

Schädliche „Pflanzenschutzmittel“

Industrielle Landwirtschaft ist ein Risikofaktor für Krebs
hpgruesen / Pixabay – Industrielle Landwirtschaft ist ein Risikofaktor für Krebs

In der modernen, ertragsorientierten Landwirtschaft geht es nicht ohne Pflanzenschutzmittel. Glyphosat und die damit verbundenen Risiken für Mensch und Tier sind hinlänglich bekannt. Glyphosat ist unter anderem eines der Mittel, die sich mitverantwortlich für das Insekten-(Bienen)sterben zeichnen. Beim Menschen gilt Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ (Einstufung durch WHO) und ist verantwortlich für Allergien.

Einmal mehr gilt daher, achten sie auf Bio-Qualität! Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern sie helfen den Insekten beim Kampf um ihr Überleben!

Wenig Bewegung

Bekannt ist auch, dass Bewegungsarmut schädlich ist für den Organismus und das Immunsystem. Achten sie daher auf ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Wandern, Langlaufen, Walking und Spazieren sie im Wald, in den Bergen und an der frischen Luft.

Übergewicht als Risikofaktor

Auch Übergewichtige haben ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken. Daher sollten sie auf eine gute Balance achten. Die Ernährung (wie oben ausgeführt) und die sportliche Betätigung sind ein wesentlicher Faktor für einen gesunden Organismus.

Viren als Auslöser für Gebärmutterhalskrebs

Als erwiesen gilt, dass Papillomavieren mittverantwortlich sind für Gebärmutterhalskrebs. Junge Frauen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, können sich gegen den Virus, der über Geschlechtsverkehr übertragen wird, impfen lassen. Wenn sie häufig wechselnde Geschlechtspartner haben, dann sollten sie Geschlechtsverkehr ausschließlich mit Kondom praktizieren, um das Risiko einer Erkrankung zu reduzieren.

Regelmäßige Krebsvorsorge

Wenn es bereits Krebserkrankungen in ihrer Familie gegeben hat, dann sollten sie eine regelmäßige Krebsvorsorge in Erwägung ziehen. Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Reduzieren sie Stress

Stress steht nicht zwingend in Verbindung mit Krebs. Allerdings schwächt permanenter Stress das Immunsystem und somit den gesamten Organismus. Versuchen sie daher Stressfaktoren – beruflich und privat – zu reduzieren.

Heilkräuter, die dem Krebs das Leben schwer machen

Mittlerweile ist durchaus bekannt, dass es Kräuter und Pflanzen gibt, die den Krebszellen das Leben schwer machen und auch vor einer Erkrankung schützen können. Folgende Pflanzen spielen dabei eine Rolle:

  • Salbei
  • Spitzwegerich
  • Jiaogulan
  • Süßholz
  • Moosfarn
  • Kanadischer Blutwurz
  • Rotklee
  • Kapuzinerkresse

Ansätze aus der Traditionell Chinesischen Medizin

Reishi – ein Vitalpilz mit Superkräften
Reishi – ein Vitalpilz mit Superkräften

Bewährt haben sich hier insbesondere drei Pilze, die vor allem aber auch für ihre positiven Eigenschaften und Wirkung auf den Organismus bekannt sind:

  • Coriolus versicolor
  • Ganoderma lucidum
  • Cordyceps sinensis

Der Coriolus versicolor wird auch als „Königspilz“ bezeichnet und wirkt positiv auf Leber und Niere. Dwer Ganoderma lucidum wird als „Lebenswurzel“ bezeichnet und wirkt positiv auf die Milz.

Erfahren sie hier mehr über Vital- und Heilpilze und nehmen sie diese präventiv auch für andere Erkrankungen auf ihren Speiseplan:

Diagnose Krebs – was nun?

Landläufig ist die Meinung verbreitet, dass die Diagnose Krebs zwangsläufig die Endstation bedeutet. Das muss jedoch nicht sein! Es ist nie zu spät, um sein Leben auf den Kopf zu stellen.

Krebspatienten müssen vorwiegend ihr Immunsystem stärken. Wie sie das tun können, das erfahren sie hier. Gleichzeitig müssen sie jetzt auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Die zuvor angeführten Punkte sind dabei von besonderer Bedeutung. Versuchen sie sich so viel wie möglich in der freien Natur sportlich zu betätigen – bitte aber keinen Spitzensport!

Denken sie über eine natürliche Darmsanierung/-reinigung nach und helfen sie dem Organismus bei der Entgiftung. Verzichten sie gänzlich auf Alkohol und Nikotin!

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

Doris Jäger

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Author: Naturheilzentrum Doris Jäger

Naturheilkunde basiert auf Jahrtausende alten Traditionen und Erfahrungen. Ursprünglich nur geplant als persönliche Weiterbildung, erfasste mich die Begeisterung für dieses umfangreiche Gebiet so sehr, dass ich mich von meinem langjährigen Beruf als Lehrerin verabschiedet und leidenschaftlich der naturheilkundlichen Materie verschrieben habe. Ich besuchte die Paracelsus-Schulen in Lindau, Freilassing und Zürich, das Naturheilzentrum in Eschen/FL, die Dr. Vodder Akademie in Walchsee und bildete mich zudem auf verschiedenen Gebieten der Naturheilkunde fort. Sehr große Erfahrung konnte ich während meiner Assistenzzeit in der Naturheilpraxis des Herrn Arnd Klieme in Lindau mitnehmen. Ich habe zudem die Ausbildung zum lösungsorientierten Kurzzeit-und Highspeedcoaching an der Coach-Akademie von Sabine Asgodom in München absolviert. Ich verfüge über ein umfangreiches Angebot an Möglichkeiten, den Menschen auf allen Ebenen zu erreichen, sei es auf der körperlichen, der seelischen oder geistigen, um ihm zu seiner persönlichen Ausgewogenheit zu verhelfen und ihn zu unterstützen wieder zur Gesundheit zu finden. Sie als Mensch stehen im Mittelpunkt! Nicht die Ausschaltung von Symptomen, sondern die Ursachenfindung steht im Vordergrund. Glücklicherweise kennt die Naturheilkunde viele Antworten zu vielen Fragestellungen. Gerne nehme ich mir die Zeit mit Ihnen den optimalen Behandlungsweg zu erörtern.

1 thought on “Krebs vorbeugen und Risiken minimieren

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