Nebennierenschwäche behandeln – das Problem mit dem Stress

Nebennierenschwäche behandeln - dauerhaft erschöpft?

Lesen sie im aktuellen Beitrag von naturalsmedizin.com, warum die eine Nebennierenschwäche behandeln sollten! Die Nebennierenschwäche ist nichts anderes, als ein Erschöpfungszustand der Nebennieren. Das klingt auf den ersten Blick nicht weiter dramatisch. Allerdings kann eine Nebennierenschwäche viele Probleme mit sich bringen. Ausgelöst durch eine geringere Produktion an Hormonen und der daraus resultierenden geringeren metabolischen Energie leiden Betroffene unter chronischer Erschöpfung oder Burnout. Die Nebennierenrinde ist mit verantwortlich für die wichtigen Hormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Es verwundert also nicht, dass den Nebennieren eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden innewohnt.

Typische Symptome einer Nebennierenschwäche

Nicht selten befindet sich die Nebennieren nicht auf dem Radar der „normalen“ Befundung und es werden nicht selten die Symptome behandelt. Folgende Symptomatik kann auf eine Nebennierenschwäche hinweisen:

  • dauerhafte Müdigkeit und ständiger Mangel an Energie
  • geringe Stresstoleranz
  • depressive Verstimmung und Ängstlichkeit
  • Schwäche des Immunsystems und wiederkehrende Infektionen
  • Allgergien
  • geringe Libido
  • Verdauungsprobleme (Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall)
  • niedriger Blutzucker
  • niedrige Körpertemperatur
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • Schwindel beim Aufstehen
  • deutliche Besserung der Symptome im Urlaub
  • kurze Besserung nach Einnahme von Mahlzeiten
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen und Start in den Tag
  • schlechte Wundheilung
  • Tendenz zum Zitter
  • Verlangen nach salzigen, fetten oder proteinreichen Lebensmitteln
  • Neigung zu starken Gewichtsveränderungen
  • Haarausfall
  • Verspannung im Nackenbereich
  • trockene, dünne Haut
  • Nervosität

Die Ursachen für eine Nebennierenschwäche

Dauerhafter Stress ist Gift für die Nebennieren

geralt / Pixabay – Dauerhafter Stress ist Gift für die Nebennieren

Stress ist an und für sich was Gutes, wenn nicht sogar etwas für das Überleben unentbehrliches für den Menschen. Dauerhafter Stress setzt den Körper und seine Organe aber in ständige Alarmbereitschaft. Damit laufen die entsprechenden Organe ständig auf Hochtouren, was zu einer Nebennierenschwäche führen kann, aber auch andere Erkrankungen nach sich ziehen kann.

Grundsätzlich sind die Stresshormone des Nebennierenmarks ein auslösender Faktor für eine Nebennierenschwäche, allerdings sind auch die sogenannten Kortikoide an dieser beteiligt. Das Hormon Aldosteron ist verantwortlich für die Regulation des Blutdrucks. Wenn es diesbezüglich zu Problemen kommt, dann sinkt der Blutdruck und man wird automatisch müde. Eine Nebennierenschwäche führt auch zu einer geringeren Cortisol Produktion, was wiederum zu einem geringeren Blutzuckerspiegel führt und ebenfalls Müdigkeit, Schwäche und Appetitlosigkeit zur Folge hat.

Eine Nebennierenschwäche darf aufgrund ihrer Funktionen nicht unterschätzt werden, da viele Körperfunktionen negativ von einer solchen Schwäche betroffen sein können.

Die Nebennierenschwäche behandeln

Gleich vorab: eine Nebennierenschwäche ist heilbar und behandelbar! Wichtig zu wissen ist jedoch, dass der Heilungsprozess sehr langwierig ist und mit einer Änderung der Lebensgewohnheiten zwingend verbunden ist!

Vermeiden sie Stress

Da dauerhafter Stress der Auslöser Nummer eins für eine Nebennierenschwäche ist, versteht es sich von selbst, dass man Stress (privat und beruflich) vermeiden oder zumindest reduzieren sollte. Daher sollten Betroffene regelmäßige Ruhepausen einplanen, aber auch auf eine gute Balance von Körper-Geist-Seele achten.

Betroffene sollten zudem Entspannungsübungen wie Meditation, Qi Gong, Yoga oder ähnliches praktizieren – am besten täglich!

Generell sollte sie sich auch Fragen stellen, wie zum Beispiel:

  • was belastet mich?
  • was setzt mich unter Stress?
  • was mache ich, was ich eigentlich nicht machen möchte?
  • Lebe ich das Leben, das ich mir wünsche?

Nicht selten empfiehlt es sich bei einer stark ausgeprägten Nebennierenschwäche zu Beginn der Behandlung eine therapeutische Unterstützung hinzuzuziehen.

Achten sie auf ausreichend Schlaf

Menschen, die an einer Nebennierenschwäche leiden, haben meistens keinen erholsamen Schlaf. Für Betroffene ist es daher wichtig auf einen guten Schlaf-Wach-Rhythmus zu achten. Gehen sie zu Bett, wenn sie müde sind und stehen sie auf, wenn sie sich ausgeschlafen fühlen! Dies ist für eine gute Regeneration des Körpers unerlässlich.

Sportliche Betätigung an der frischen Luft

Gleich vorab: Menschen mit einer Nebennierenschwäche sollten keinen Spitzen- oder Leistungssport betreiben. Aber sie sollten auch keinesfalls auf sportliche Betätigung verzichten. Diese ist wichtig um den Körper beim Stressabbau zu unterstützen. Daher sollten Menschen mit Nebennierenschwäche leichte sportliche Betätigung an der frischen Luft täglich praktizieren. Wandern, Langlaufen oder Walking sind zum Beispiel ideal dafür geeignete Sportarten.

Ernähren sie sich gesund

Mit gesunder Ernährung die Nebennierenschwäche behandeln

dbreen / Pixabay – Mit gesunder Ernährung die Nebennierenschwäche behandeln

Besonders wichtig ist auch, dass sich Betroffene gesund und ausgewogen ernähren. Fast Food und Fertigprodukte müssen spätestens jetzt vom Speiseplan gestrichen werden. Reduzieren sie den Konsum von Salz, Zucker und Fetten und vermeiden sie nach Möglichkeit Weißmehl! Verzichten sie am besten auf Schweinefleisch und Wurstwaren.

Auch den Konsum von Alkohol, Kaffee und Zigaretten sollten sie reduzieren, am besten vermeiden!

Achten sie auf Omega-3 Fettsäuren

Omega-3 Fettsäuren werden für das Wachstum, die Regeneration und den Erhalt, sowie den Schutz von Nervenzellen benötigt. Sie verbessern die Stimmung und lindern somit depressive Verstimmungen. Gleichzeitig können sie das Stressempfinden Betroffener verbessern.

Omega-3-Fettsäuren können sie durch entsprechende Lebensmittel zu sich nehmen oder aber über Nahrungsergänzungsmittel, die in der Apotheke erhältlich sind.

L-Tryptophan zur Verbesserung der Stresstoleranz

Pflanzen gegen Stress | Adaptogene

Lassen sie folgende Punkte vom Arzt prüfen

Die angeführte Symptomatik kann auf eine Nebennierenschwäche hinweisen, allerdings sollten sie im Vorfeld folgende Punkte vom Arzt als Ursache ausschließen lassen:

Weitere Beiträge zum Thema

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

Doris Jäger

Blogheim.at Logo

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Werbeanzeigen

2 Kommentare

  • Hallo,

    ich hab eben diese Webseite gefunden und nur wollte mich bedanken für die so viele interessante Artikel!
    Ich hab natürlich noch nicht alle durchgelesen aber ich finde sie total informativ und hilfreich, also danke nochmals.

    LG

    H.

    • Naturheilzentrum Doris Jäger

      Liebe Hedvig,

      vielen Dank für die Blumen 🙂

      Ich hoffe, ich kann Dir mit dem einen oder anderen Beitrag weiterhelfen.

      Alles Liebe
      Doris

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.