Epilepsie alternativ behandeln

Epilepsie ist längst keine Randerscheinung mehr. Immer mehr Menschen leiden unter dieser Erkrankung. Epilepsie gilt als unheilbar – lediglich deren Symptome können unterdrückt und eingedämmt werden. Wie die Naturheilkunde helfen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist Epilepsie?

Epilepsie wird den sogenannten neurologischen Erkrankungen zugeordnet. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch ein Krampfleiden. In früheren Jahren wurden epileptische Anfälle als „heilige Krankheit“ gesehen, da man davon ausging, dass der Betroffene im direkten Kontakt mit Gott steht.

Rund ein Prozent der Bevölkerung leidet an dieser Störung des zentralen Nervensystems. Am häufigsten ist die Ausprägung im Kindes- und Jugendalter.

Je nach Art der Epilepsie können die Ursachen einfacher oder weniger einfach gefunden werden.

Idiopathische Epilepsie

Bei der idiopathischen Epilepsie können keine organischen Veränderungen im Gehirn des Betroffenen festgestellt werden. Die medizinische Forschung geht davon aus, dass es sich um genetische Veränderungen an den Erregungsleitungen und Schaltstellen im Gehirn handelt, die epileptische Anfälle auslösen können.

Symptomatische Epilepsie

Bei der symptomatischen Epilepsie können in der Regel Schäden am zentralen Nervensystem oder Fehlbildungen im Gehirn nachgewiesen werden. Auslöser können unter anderem Hirnverletzungen, Tumore, Meningitis, Vergiftungen, Stoffwechselstörungen oder Fehlbildungen des Gehirns sein.

Kryptogene Epilepsie

Die kryptogene Epilepsie ist eine Mischform der idiopathischen und symptomatischen Epilepsie. Die Ursache kann in der Regel nicht diagnostiziert werden, der Auslöser wird aber im Gehirn vermutet.

Folgende Faktoren können einen epileptischen Anfall begünstigen:

  • Schlafmangel
  • Sauerstoffmangel
  • Psychische Belastungen
  • Plötzliches hyperventilieren

Symptome von Epilepsie

Die Symptome sind stark abhängig vom Ursprungsort der Entladung. Ein fokal begrenzter Anfall zeigt in der Regel eine sehr geringe Symptomatik. Gekennzeichnet ist diese in der Regel durch leichte Muskelzuckungen, optische und akustische Empfindungen, sowie Berührungsgefühlen. Normalerweise ist der Betroffene bei einem fokalen Anfall bei klarem Verstand.

Der generalisierte Anfall wird in der Regel begleitet von einer kurzen Bewusstlosigkeit. Die Zuckungen sind in der Regel unkoordiniert. Der Grand-Mal-Anfall beginnt mit einer tonischen Phase. Hier kommt es zu einer tiefen Bewusstlosigkeit, ausfallender Atmung und überstreckten Extremitäten. Auf diese Phase folgt die klonische Phase. Begleitet wird diese durch Zuckungen in den Armen und Beinen. Nach dieser Phase, die ein bis zwei Minuten dauern kann, fällt der Betroffene in den Schlaf.

Wie die alternative Medizin helfen kann

Erste Maßnahmen

Schränken Sie Ihren Alkohol- und Koffeinkonsum ein. Sollten Sie zuvor Alkohol regelmäßig und in großen Mengen konsumiert haben, sollten Sie das Absetzen unter ärztlicher, fachmännischer Begleitung vornehmen. Verzichten Sie auf künstliche Süßstoffe.

Erhöhen Sie ihren Vitamin D Spiegel. Untersuchungen haben nachgewiesen, dass mit der Beigabe von hochdosierten Vitamin D Präparaten die Anfallswahrscheinlichkeit verringert werden konnte.

Kephalodoron

Bei leichteren epileptischen Anfällen konnte mit der Einnahme Kephalodoron 5 % Tabletten gute Erfolge erzielt werden. Die Tabletten enthalten mineralische Bestandteile, die Störungen zwischen dem Stoffwechselsystem und dem Nervensystem regulierend beeinflussen. Zusätzlich ist in den Tabletten Quarz enthalten, das strukturgebend und stabilisierend wirkt.

Naturheilpraktiker empfehlen zusätzlich zum Kephalodoron Komplex die Einnahme von Magnesium phosphoricum Globuli. Die Beigabe dieser Globuli wirkt vor allem positiv auf die Muskulatur.

Ernährung bei Epilepsie

Um den Stoffwechsel anzuregen, sollten Sie auf eine kohlenhydratarme Ernährung setzen. Bei der sogenannten ketogenen Diät, empfiehlt es sich, einen Ernährungsberater beizuziehen. Auf welche Lebensmittel sollten Sie generell verzichten, wenn Sie unter Epilepsie leiden:

  • Zuckerhaltige Getränke
  • Weißmehlprodukte
  • Fast food und Fertigprodukte
  • Schweinefleisch
  • Künstliche Süßstoffe

Epilepsie aus Sicht der traditionell chinesischen Medizin

In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass bei Epilepsie zu viel Schleim das Herzsystem verstopft und so Anfälle ausgelöst werden können. Daher wird in der traditionell chinesischen Medizin versucht, den Schleim zu entfernen/abzuleiten und andererseits den Energiefluss wieder herzustellen.

Die Anfälle selbst werden in der chinesischen Medizin nicht als Hauptproblem gesehen. Diese sind viel mehr das „Alarmsignal“ des Körpers auf andere Auslöser, die es zu beseitigen und zu heilen gilt. Nicht selten sind soziale oder psychische Probleme der Verursacher von epileptischen Anfällen.

Daher wird in der traditionell chinesischen Medizin bei epileptischen Anfällen eine Kombinationstherapie zur Anwendung gebracht. Durch Akupunktur soll zum einen der Energiefluss wieder hergestellt werden und durch entsprechende Kräutermedizin der Schleim abgeleitet werden. Gleichzeitig sollte eine Gesprächstherapie oder ein Coaching ins Auge gefasst werden. Gute Hilfe bieten unter anderem auch Selbsthilfegruppen.

Wichtiger Hinweis

Epilepsie darf keinesfalls unterschätzt werden und muss in jedem Fall schulmedizinisch abgeklärt und begleitet werden. Machen Sie diesbezüglich keine Experimente und nehmen Sie die Symptomatik ernst.

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

Frickenescherweg 5, 6922 Wolfurt

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