Madenwurminfektion - welche Hausmittel helfen

Madenwurminfektion – welche Hausmittel helfen?

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Die Madenwurminfektion gehört zu den häufigsten Wurminfektion in den Industrieländern. Kinder sind vom Wurmbefall deutlich häufiger betroffen, als Erwachsene. Der Wurmbefall löst nicht selten nächtlichen Juckreiz im Afterbereich aus. Was du gegen die Madenwurminfektion tun kannst, dass erfährst du in unserem aktuellen Blogbeitrag.

In Europa sind Millionen Menschen vom Wurmbefall betroffen. Im Gegensatz zu den Bandwürmern kommt der Befall mit Maden deutlich häufiger vor. Die Wurmparasiten sind vor allem unter Kindern häufig verbreitet.

Die Madenwurminfektion ist deshalb kritisch zu betrachten, da, wenn man einmal davon befallen war, es immer wieder passieren kann, dass man sich selbst erneut infiziert. Warum? Die Wurmeier sind dafür verantwortlich.

Daher ist es besonders wichtig, dass man bei einem entsprechenden Befall auf Hygiene und entsprechende Behandlung achtet.

Was sind Madenwürmer eigentlich?

Der Madenwurm gehört zu den sogenannten Fadenwürmern. Er gehört zu jenen Parasiten, die am häufigsten verbreitet sind. Nicht ohne Grund handelt es sich bei den meisten Wurminfektionen um eine Madenwurminfektion.

Madenwürmer haben sich auf Menschen spezialisiert und kommen bei Tieren seltener vor. Die Würmer leben im Dickdarm oder Enddarm.

Wie sehen Madenwürmer aus? Sie sehen aus wie dünne, weiße Fäden. In den Industrieländern sind sie sehr verbreitet. Wobei Kinder deutlich häufiger vom Befall betroffen sind.

Laut Studien sind rund 12 Prozent der Bevölkerung einmal in ihrem Leben von einer Madenwurminfektion betroffen.

Wie kann man sich anstecken?

Die Ansteckung erfolgt nicht, wie ansonsten bei Wurmparasiten üblich, über den Stuhlgang. Madenwürmer kriechen in der Nacht aus dem Enddarm heraus und legen tausende Eier um den Anus herum.

Wenn sich Betroffene am Gesäß kratzen, haben sie nicht selten die winzigen Eier an den Fingern oder unter den Fingernägeln. Dadurch ist eine Übertragung auf Lebensmittel oder andere Gegenstände möglich.

Aber es ist auch möglich, dass die Eier durch „aufwirbeln“ von Staub eingeatmet werden.

Wie erkennt man eine Madenwurminfektion?

Vielen Menschen, die von einer Madenwurminfektion betroffen sind, haben keinerlei Beschwerden.

Allerdings können Betroffene unter Juckreiz am After leiden. Da die Würmer vor allem in der Nacht aktiv sind, kann es auch sein, dass Betroffene unter Schlafproblemen leiden.

Folgende Symptome können auftreten:

  • Appetitlosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Gewichtsverlust
  • Bauchschmerzen
  • Unwohlsein

Was du bei einem Mademwurmbefall tun kannst

In der Schulmedizin erfolgt die Behandlung mit Anti-Wurm-Mitteln. Wichtig jedoch ist, damit die Behandlung erfolgreich ist, dass strikte Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Was du unbedingt beachten und einhalten solltest

  • Dusche dich jeden Morgen
  • wechsle täglich deine Unterwäsche und wasche diese mit mindestens 60 Grad
  • versuche das Gesäß möglichst nicht zu berühren
  • wasche regelmäßig deine Hände
  • wechsle die Bettwäsche nach Möglichkeit täglich (ebenfalls mit mindestens 60 Grad waschen)
  • halte deine Fingernägel so kurz wie möglich
  • Hände vor dem Essen gründlich waschen
  • Analbereich nach dem Stuhlgang sorgfältig – am besten feucht – reinigen
  • Betten keinesfalls ausschütteln
  • Toiletten nach der Benutzung desinfizieren

Welche Hausmittel helfen bei Madenwürmer?

Wichtig: bei einer Madenwurminfektion solltest du unbedingt deinen Hausarzt aufsuchen. Die Naturheilkunde kann bei einer Madenwurminfektion unterstützen und die Behandlung selbst beschleunigen. Allerdings sind Madenwürmer durchaus zäh und deshalb solltest du auf eine schulmedizinische Behandlung nicht verzichten.

Das Wichtigste bei einer Madenwurminfektion ist die gründliche Hygiene!

Welche Hausmittel können die Behandlung unterstützen?

  • Sauerkrautsaft
  • Rohes Sauerkraut
  • Schwarzkümmelöl
  • Ananas
  • Papaya
  • Rohe Karotten
  • Knoblauch
  • Thymian
  • Kürbiskerne
  • Nelken
  • Kurkuma

Darmreinigung als Maßnahme

Da sich die Parasiten vor allem in unserem Darm befinden, sollte eine natürliche Darmreinigung der erste Schritt der Behandlung sein.

Folgende Beiträge sind zum Thema Darmreinigung interessant:

Durch die gründliche Darmreinigung verbessert sich das gesamt Darmmilieu und gleichzeitig werden die Parasiten ausgeleitet. Vor allem werden die alten Schleimschichten gereinigt und Kotablagerungen ausgeleitet.

Wichtig: auch bei der Darmreinigung handelt es sich lediglich um eine unterstützende Maßnahme, du solltest auf keinen Fall auf schulmedizinische Begleitmaßnahmen verzichten.

Oregano-Öl gegen Darmparasiten

Oregano-Öl hilft bei Madenwurminfektion
Oregano-Öl hilft bei Madenwurminfektion

Das Oregano-Öl ist ein natürliches Antibiotikum. Gleichzeitig hat es eine antiparasitäre Wirkung. Aus diesen Gründen eignet sich Oregano-Öl ideal im Kampf gegen eine Madenwurminfektion.

Gib dreimal täglich je drei Tropfen des Öls in einen Saft und trinke das Ganze schluckweise. Das Öl hat einen sehr starken Geschmack. Sei darauf vorbereitet und halte dir etwas Wasser bereit zum Nachspülen.

Wermut-Extrakt

Wermut ist bekannt als effizientes Mittel gegen Parasiten.

Wermut nimmst du am besten in Kapselform ein. Entsprechende Kapseln erhältst du im gut sortierten Fachhandel. Achte auf eine hohe Konzentration und eine gute Qualität.

Tee-Mischung gegen Madenwurmbefall

  • 20g Baldrianwurzel
  • 20g Eberwurz
  • 20g Enzianwurzel
  • 20g Tausendgüldenkraut
  • 20g Wermutkraut

1 Esslöffel der Mischung für eine Tasse Tee abkochen und schluckweise trinken.

Wichtig: bei einer Madenwurminfektion solltest du unbedingt auf Zucker verzichten!

Interessante Beiträge zum Thema

Hausmittel gegen Madenwürmer – wie du Würmer wieder los wirst

Weitere Informationen

Naturalsmedizin.com ist ein naturheilkundlicher Blog der Naturheilpraxis Doris Jäger. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, können sie diese entweder direkt auf dem Blog einbringen oder mit uns Kontakt aufnehmen!

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About Post Author

Naturheilzentrum Doris Jäger

Naturheilkunde basiert auf Jahrtausende alten Traditionen und Erfahrungen. Ursprünglich nur geplant als persönliche Weiterbildung, erfasste mich die Begeisterung für dieses umfangreiche Gebiet so sehr, dass ich mich von meinem langjährigen Beruf als Lehrerin verabschiedet und leidenschaftlich der naturheilkundlichen Materie verschrieben habe. Ich besuchte die Paracelsus-Schulen in Lindau, Freilassing und Zürich, das Naturheilzentrum in Eschen/FL, die Dr. Vodder Akademie in Walchsee und bildete mich zudem auf verschiedenen Gebieten der Naturheilkunde fort. Sehr große Erfahrung konnte ich während meiner Assistenzzeit in der Naturheilpraxis des Herrn Arnd Klieme in Lindau mitnehmen. Ich habe zudem die Ausbildung zum lösungsorientierten Kurzzeit-und Highspeedcoaching an der Coach-Akademie von Sabine Asgodom in München absolviert. Ich verfüge über ein umfangreiches Angebot an Möglichkeiten, den Menschen auf allen Ebenen zu erreichen, sei es auf der körperlichen, der seelischen oder geistigen, um ihm zu seiner persönlichen Ausgewogenheit zu verhelfen und ihn zu unterstützen wieder zur Gesundheit zu finden. Sie als Mensch stehen im Mittelpunkt! Nicht die Ausschaltung von Symptomen, sondern die Ursachenfindung steht im Vordergrund. Glücklicherweise kennt die Naturheilkunde viele Antworten zu vielen Fragestellungen. Gerne nehme ich mir die Zeit mit Ihnen den optimalen Behandlungsweg zu erörtern.
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