Schuppenflechte (Psoriasis) – alternativ behandeln

Die Schuppenflechte (Psoriasis) gehört zu den nicht infektiösen Hautkrankheiten. In der Regel tritt sie im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Hauterkrankungen haben insbesondere in den letzten Jahren stark zugenommen. Psoriasis beeinträchtigt das Leben der Patienten nachhaltig, denn das Leiden ist sichtbar für alle. Damit wirkt sie sich auch auf die Psyche der betroffenen Menschen aus und belastet zusätzlich.

Symptome und Verlauf

Schuppenflechte tritt typischerweise schubweise auf. Die betroffenen Flächen sind oft scharf begrenzt, punkt- oder handtellergroß, manchmal juckend oder stark gerötet und mit weißen Schuppen bedeckt. Die Schulmedizin ordnet Psoriasis als genetisch bedingt ein.

In den betroffenen Stellen der Haut läuft eine Entzündungsreaktion ab. Das bewirkt in der Regel, dass sich der Zellzyklus der hautbildenden Zellen beschleunigt. Durch eben diese Reaktion werden Schuppen gebildet/abgestoßen.

Die betroffenen Patienten leiden, da die Erkrankung für jeden zu sehen ist, zusätzlich unter psychischen Belastungen. Psoriasis ist nicht ansteckend!

Die Schuppenflechte zählt zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen.

Schulmedizinische Behandlung

Normalerweise wird die von der Schuppenflechte erkrankte Hautstelle äußerlich behandelt. Dabei werden in der Regel Salicylsäurepräparate, teerhaltige Salben und Glukokortikoide eingesetzt.

Diese Behandlungsmethode bekämpft ausschließlich die Symptome. Eine Ursachenbehandlung erfolgt dabei nicht. Die Salicylsäurepräparate sind leider gewebeschädigend und entfalten bei dauerhaftem Gebrauch toxische Wirkung. Teersalben werden vor allem bei längerer Anwendung eine krebserregende Wirkung nachgesagt. Der Einsatz von Glukokortikoiden (cortisonhaltige Präparate) ist wohl am häufigsten, wird aber ebenfalls von zahlreichen Nebenwirkungen begleitet.

Alternative Behandlungsmethoden

 

Ernährung

Wie bei vielen anderen Erkrankungen spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle für das Wohlbefinden. Menschen, die an Psoriasis leiden, sollten den Konsum von tierischem Eiweiß reduzieren. Auf Schweinfleisch sollten sie gänzlich verzichten.

Milch, Zucker und Weißmehl gehören vom Speiseplan gestrichen. Ebenso Fertigprodukte, Alkohol oder Fast Food. Gerade bei Psoriasis ist eine gesunde, leichte und ausgewogene Ernährung besonders wichtig.

Traditionell Chinesische Medizin (TCM)

Bei der Traditionell Chinesischen Medizin wird nach einer individuellen, eingehenden Anamnese in der Regel versucht den Energiefluss wieder zu aktivieren. Dies kann entweder mit Akupunktur, Akupressur oder Moxibustion und Schröpfen erfolgen. Nicht selten wird die Therapie durch entsprechende Heilkräuter ergänzt.

Bei der Schuppenflechte wird in der Regel in der Therapie stark auf chinesische Heilkräuter gesetzt. Folgende, wichtige Heilkräuter kommen dabei zum Einsatz:

  • Lei Gong Teng
  • Ba Xia
  • Huai Hua

Laut TCM ist die „Bluthitze“ ein wesentlicher Grund für die Erkrankung an Psoriasis. Neben den angeführten Behandlungsmethoden spielt gerade auch in der TCM die Ernährung eine wesentliche Rolle. Bei Psoriasis werden daher Bluthitze kühlende Lebensmittel empfohlen. Dazu gehören unter anderem Tomaten und Auberginen. Ebenfalls sollten Sie scharfe Gewürze, Kaffee, Frittiertes und Gegrilltes, sowie scharf Angebratenes vom Speiseplan streichen. Auch das Rauchen sollten Sie einstellen beziehungsweise zumindest reduzieren.

Homöopathie

Bei der homöopathischen Behandlung müssen Sie eine Behandlung über mehrere Monate einplanen. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich, einen Experten zu Rate zu ziehen, der im Rahmen der Anamnese die individuelle Therapie für Sie abstimmt. Folgende Mittel kommen in der Regel zu Anwendung:

  • Berberis vulgaris D3
  • Pulsatilla D4
  • Rhus toxicodendron D30
  • Graphites D6

Schüssler Salze

Folgende Schüssler Salze werden bei der Behandlung von Psoriasis eingesetzt:

  • Calcium phos. Nr. 2
  • Kalium sulf. Nr. 6
  • Magnesium phos. Nr. 7

Wie auch bei der Homöopathie ist es hier besonders wichtig, diese über einen längeren Zeitraum einzunehmen.

Weitere Hausmittel, die bei Schuppenflechte helfen

Umschlag mit Eichenrinde

Für den Umschlag nehmen Sie 10g geschnittene Eichenrinde und übergießen diese mit einem Viertelliter kaltem Wasser. Kochen Sie das Gemisch auf und lassen Sie es 15 Minuten ziehen. Sieben Sie den Sud ab und lassen Sie alles auskühlen. Anschließend tränken Sie ein Tuch im Eichenrindenwasser und legen dieses auf die erkrankten Stellen auf. Der Umschlag lindert den Juckreiz.

Heilkräutertee für Schuppenflechte

10g         Eichenrinde

30g         Weidenrinde

10g         Wiesengeißbart

10g         Veilchen

20g         Erdrauch

20g         Walnussschalen

 

Für einen Liter Wasser nehmen Sie 5 Esslöffel dieser Mischung und setzen diese kalt an. Anschließend lassen Sie das Gemisch 5 Minuten aufkochen. Lassen Sie den Sud anschließend 10 Minuten ziehen und trinken Sie täglich einen halben Liter davon.

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Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

Frickenescherweg 5, 6922 Wolfurt

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2 Gedanken zu “Schuppenflechte (Psoriasis) – alternativ behandeln

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