Asthma bronchiale – alternative Behandlungsmethoden

Der Atem ist eine zentrale Lebensfunktion – mit ihr beginnt und endet das Leben. Erst wenn Neugeborene selbständig atmen, wird die Nabelschnur durchtrennt. Asthma bronchiale gehört zu den weit verbreiteten Volkskrankheiten und zählt zu den psychosomatischen Krankheitsbildern. Asthma ist eine komplexe Krankheit und stellt Therapeuten nicht selten vor große Herausforderungen. Gerade die ganzheitliche Betrachtung und anschließende gezielte Behandlung kann langfristige Besserung und auch Heilung bringen.

Ursachen für Asthma bronchiale

Beim Asthma gibt es mehrere Ursachenebenen. Zum Teil ist die Krankheit erblich bedingt. Wenn zum Beispiel beide Elternteile an allergischem Asthma leiden, dann kann die Gefährdungsquote für Kinder zwischen 60-80 % liegen. Kinder leiden sehr häufig unter allergischem Asthma, bei Erwachsenen handelt es sich meistens um das nicht allergische Asthma.

Gerade in Berufen wie Bäcker (Mehlstaub), Friseure (Inhaltsstoffe), Schreiner (Holzstaub) und Malern (Lösungsmittel) ist das Risiko an allergischem Asthma zu erkranken, erhöht. Zur Risikogruppe gehören auch Raucher oder Menschen, die ständigem Passivrauch ausgesetzt sind.

Infektasthma ist die Erkrankung der Atemwegsorgane in Folge einer Erkältungskrankheit und klingt normalerweise nach einigen Tagen ab.

Im Rahmen der schulmedizinischen Behandlung werden des Öfteren auch cortisonhaltige Medikamente verschrieben. Alternativ dazu werden auch Betasympathomimetika eingesetzt. All diese Mittel helfen dabei akute Anfälle zu lindern, tragen aber nichts zur Heilung bei.

Asthma und naturheilkundliche Behandlungsverfahren

Gerade Asthma ist dafür prädestiniert im Rahmen naturheilkundlicher Verfahren, Psychotherapie und Ernährungsberatung behandelt zu werden. Die ganzheitliche Betrachtung hat gerade bei dieser Art der Erkrankung besondere Bedeutung.

Im Rahmen der naturheilkundlichen Behandlung werden vor allem die Selbstheilungskräfte gestärkt. Dazu gehört auch eine ausgewogene, gut abgestimmte Ernährung, die vor allem arm an Reizstoffen ist. Belastende Lebensmittel, wie zum Beispiel industrieller Zucker, Schweinefleisch, Milchprodukte (Kuhmilch) und Hühnereiweiß werden so weit wie möglich reduziert. Abgerundet wird die Ernährungsumstellung mit der Behandlung von Heilkräutern (Huflattich), die schleimlösende Wirkung haben. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend.

Neben der Ernährungsumstellung ist auch die körperliche Betätigung ein wichtiger Bestandteil der Therapie und Selbstheilung. Dabei wird darauf geachtet, dass es weder zu einer Über- noch Unterforderung kommt. Beides ist bei Asthma kontraproduktiv. Die sportliche Betätigung in der Natur, wie zum Beispiel Wandern, ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Neben der positiven Auswirkung auf Ausdauer und Kondition werden dadurch gleichzeitig das Wohlbefinden und der innere Ausgleich gefördert und angeregt. Entspannungsübungen, Atemtechniken und Yoga, Tai Chi und Qi-Gong fördern zudem das innere Gleichgewicht.

Die hier eingangs erwähnten Maßnahmen dienen vorwiegend der langfristigen Stärkung und Reaktivierung der Selbstheilungskräfte und somit einer dauerhaften Besserung. Kurzfristig muss, um akute Anfälle zu lindern, die Therapie entsprechend unterstützt werden.

Akupunktur gegen Asthma

Für Asthma ist gemäß der Traditionell Chinesischen Medizin unter anderem die gestörte Energie (Qi) der Lunge verantwortlich. Durch gezielte Akupunktur der entsprechenden Akupunktur-Punkte am Ohr erfolgt eine Stimulation, die sich positiv auf den Energiefluss auswirkt. Eine Linderung ist bereits nach einigen wenigen Behandlungen bei vielen Patienten feststellbar. Gerade wenn jemand unter starkem Asthma leidet und viele akute Anfälle den Tag überschatten, ist es empfehlenswert, die Ohr-Akupunktur anfangs begleitend zur schulmedizinischen Therapie einzusetzen. Dies gilt im Übrigen auch für die Ernährungsumstellung und die anderen zuvor erwähnten Begleitmaßnahmen. Mittel- bis langfristig ist es Ziel der Therapie, dass gänzlich auf Medikamente verzichtet werden kann.

Schröpfen – ein ausleitendes Verfahren, das für Linderung sorgt

Schröpfen (Ba Guan) ist ein ausleitendes Verfahren, mit dem insbesondere bei Erkrankungen der Lunge sehr positive Effekte erzielt werden können. Besonders effektiv ist die pulsierende Schröpfkopftherapie. Dabei werden die Schröpfköpfe im Bereich der Brust und Schultern angesetzt. Details zur Schröpfkopfbehandlung finden sie auf dem Blog.

Apotheke Natur

Honig – nehmen sie mehrmals täglich einen Löffel Honig zu sich (wichtig: der Honig sollte aus der Region sein, wo sie wohnen!)

Knoblauch – er riecht nicht angenehm, zugegeben, aber er entfaltet Wirkung und ist ein echtes Wunderheilmittel der Natur. Kochen Sie zum Beispiel 10 Knoblauchzehen in Wasser oder Milch auf und trinken Sie über den Tag verteilt schluckweise davon.

Kräutertee – gerade bei Asthma ist das Zuführen von viel Flüssigkeit von größter Bedeutung. Ideal ist hier eine Kräuterteemischung aus Huflattich, Veilchen, Schlüsselblumen und Thymian (in je gleichen Teilen). Trinken sie viel und über den ganzen Tag verteilt.

Homöopathie – gerade die Homöopathie hilft bei der Stärkung des Immunsystems und bei der Linderung der Symptome. Damit sie einen möglichst großen Erfolg erzielen, empfiehlt es sich, sich hier von einem Experten beraten zu lassen! Jeder Mensch ist anders!

Zwiebel und Schweinschmalz bei akuten Atembeschwerden kann ein warmer Wickel aus Zwiebel und Schweineschmalz für deutliche Linderung sorgen.

 

Wie bei vielen Erkrankungen ist es auch beim Asthma von besonderer Bedeutung im Rahmen einer ausführlichen Anamnese den Ursachen auf den Grund zu gehen. Je mehr Zeit Sie hier investieren, desto effektiver ist die darauf folgende Therapie. Gerade aber bei Asthma hat vor allem auch der Patient selbst einen großen Anteil an der Heilung! Die Lebensweise, die Ernährung und das Umfeld spielen dabei eine maßgebliche Rolle!

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

Frickenescherweg 5, A-6922 Wolfurt

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Ein Gedanke zu “Asthma bronchiale – alternative Behandlungsmethoden

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