Neurodermitis ganzheitlich behandeln

Neurodermitis ganzheitlich behandeln

Neurodermitis ist eine Autoimmunkrankheit. Wie sie Neurodermitis ganzheitlich behandeln können, erfahren sie im aktuellen Beitrag von naturalsmedizin.com. Neurodermitis beginnt in der Regel schleichend und hat einen schubartigen Verlauf. Betroffene klagen am Anfang über Juckreiz, Rötungen, Schuppungen, Nässe und Krustenbildung. Nicht selten ist vor allem der Bereich der Wange stark davon betroffen. Neurodermitis ist für Betroffene auch eine seelisch sehr belastende Erkrankung.

Symptome von Neurodermitis

Neurodermitis beginnt oft schleichend und unauffällig und hat einen schubartigen Verlauf. Neurodermitis gehört zu den sogenannten Autoimmunkrankheiten.

Die Erkrankung setzt häufig bereits im frühen Kindesalter ein. Die Begleiterscheinungen sind:

  • Juckreiz
  • Rötungen
  • Schuppige Haut
  • Nässen
  • Krustenbildung

Besonders stark betroffen ist der Wangenbereich.

Menschen, die Neurodermitis haben, leiden auch psychisch. Zudem kann der Juckreiz zu Schlafstörungen führen.

Sowohl die psychische Belastung, als auch der Mangel an Schlaf begünstigen den Verlauf. Betroffene befinden sich somit in einem Teufelskreis.

Wer an Neurodermitis erkrankt ist, sollte Stress vermeiden, für ausreichend Schlaf Sorge tragen und seine Psyche pflegen.

Warum sie ihre Haltung in Bezug auf Neurodermitis ändern sollten

Neurodermitis ist belastend. Zum einen hat es Auswirkungen auf das optische Erscheinungsbild. zum anderen gilt die Erkrankung aus schulmedizinischer Sichtweise als unheilbar.

Für Betroffene sind das stark belastende Faktoren, die einen negativen Kreislauf in Gang setzen. Die kann bis zur Resignation der Betroffenen führen.

Es ist nicht leicht, bei solchen Perspektiven eine optimistische Grundhaltung einzunehmen. Aber jede andere Haltung fördert den Verlauf der Erkrankung.

Ganzheitlich betrachtet ist Neurodermitis die Symptomatik, das Ergebnis, und nicht die Wurzel, der Ausgang der Erkrankung.

Bei der ganzheitlichen Behandlung von Neurodermitis werden zum einen die akuten Symptome behandelt und zum anderen die auslösenden Faktoren ergründet und behandelt.

Es empfiehlt sich, gerade in den ersten Wochen der Behandlung auch eine psychotherapeutische Behandlung in Erwägung zu ziehen.

Und nehmen sie folgenden neuen Leitsatz mit auf den Weg und sagen sie sich diesen mehrmals täglich:

„Heilung ist möglich. Ich werde gesund.“

Vermeiden sie die folgenden Trigger – diese könnten zu einem weiteren Schub der Erkrankung führen:

  • Chemikalien
  • Psychische Belastung
  • permanente Stress (privat und beruflich)
  • aggressive Reinigungsmittel
  • Allergene (z. B.: Tierhaare, Pollen, etc.)
  • Textilien
  • Schweiz

Was sie aus ganzheitlicher Sicht bei Neurodermitis tun können

Ernährung ist bei Neurodermitis ein wichtiger Faktor

Viele Menschen, die Neurodermitis haben, leiden auch an Lebensmittelunverträglichkeiten. Daher ist es für Betroffene besonders wichtig auf eine gesunde Ernährung zu achten!

Betroffene sollten daher auf eine möglichst allergenarme Kost setzen. Gleichzeitig sollten sie eine gesunde, ausgewogene Kost bevorzugen. Gut geeignet ist hier die basische Kost.

Verzichten sie auf Alkohol, Nikotin, Fast Food und Fertigprodukte. Achten sie darauf, dass sie vor allem biologisch angebaute Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Reduzieren sie ihren Fleischkonsum. Insbesondere Schweinefleisch und Wurstwaren sollten komplett vom Speiseplan gestrichen werden.

Aktivieren und unterstützen sie den Stoffwechsel

Ein intakter Stoffwechsel ist wichtig für den menschlichen Organismus und das Immunsystem. Gerade bei Neurodermitis Patienten geht man davon aus, dass die Verstoffwechselung in Mitleidenschaft gezogen ist.

Wie sie den Stoffwechsel anregen können, erfahren sie hier:

Achten sie auf einen gesunden Darm, wenn sie Neurodermitis haben

Unser Darm wird nicht selten unterschätzt! Er ist aber vielleicht das entscheidende Organ des Menschen für die Gesundheit.

2-Phasen für eine intakte Darmflora:

  1. Machen sie eine natürliche Darmreinigung
  2. Achten sie anschließend auf einen gesunden, intakten Darm

Ein gesunder Darm ist die Grundvoraussetzung für ein intaktes und gut funktionierendes Immunsystem!

Wenn sie alles über den Darm in kompakter Form erhalten möchten, dann empfehlen wir ihnen unser E-Book „Gesunder Darm – wie die Naturheilkunde hilft“.

Vermeiden sie Stress – wie adaptogene Pflanzen dabei helfen können

Stress ist für Neurodermitis Patienten ein Trigger, der den nächsten Schub auslösen kann und den Krankheitsverlauf negativ beeinflusst.

Daher sollten Betroffene darauf achten privaten und beruflichen Stress so gut wie möglich zu meiden.

Machen sie Entspannungsübungen, wie zum Beispiel Meditation, Yoga oder autogenes Training.

Adaptogene Pflanzen können dabei helfen, Stress anders zu empfinden und zu verarbeiten. Weitere Informationen zu solchen Heilpflanzen finden sie hier:

Pflanzen gegen Stress

Vermeiden sie Stress – wie adaptogene Pflanzen dabei helfen können

Stress ist für Neurodermitis Patienten ein Trigger, der den nächsten Schub auslösen kann und den Krankheitsverlauf negativ beeinflusst.

Daher sollten Betroffene darauf achten privaten und beruflichen Stress so gut wie möglich zu meiden.

Machen sie Entspannungsübungen, wie zum Beispiel Meditation, Yoga oder autogenes Training.

Adaptogene Pflanzen können dabei helfen, Stress anders zu empfinden und zu verarbeiten. Weitere Informationen zu solchen Heilpflanzen finden sie hier:

Stärken sie ihre Leber, wenn sie Neurodermitis haben

Die Leber ist, wie auch der Darm, eines der entscheidenden Organe für die menschliche Gesundheit. Sie baut die zugeführten Stoffe in für uns wichtige Stoffe um und scheidet jene Stoffe, die uns belasten oder nicht benötigt werden aus.

Wird die Leber permanent überlastet, dann  wirkt sich das für uns aus. Menschen deren Leber geschwächt ist, leiden unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen.

Daher ist es wichtig, dass Neurodermitis Patienten ihre Leber unterstützen und stärken.

2-Phasen der Leberstärkung:

  1. Reinigen sie ihre Leber
  2. Stärken sie ihre Leber zum Beispiel mit Mariendistel oder anderen Bitterpflanzen

Wichtig für eine intakte Leber ist auch die ausreichende Flüßigkeitszufuhr! Vermeiden sie zudem Alkohol und nehmen sie Bitterstoffe zu sich.

Mariendistel kann auch bei Neurodermitis helfen
Mariendistel kann auch bei Neurodermitis helfen

Die Leber aus Sicht der Traditionell Chinesischen Medizin

Auch in der chinesischen Medizin ist die Leber eines der entscheidenden Organe für die Körperkreisläufe. In der TCM wird die Leber auch als körpereigener Jungbrunnen bezeichnet.

Ist die Leberenergie gestört, entsteht aus Sicht der TCM „Leberhitze“. Leberhitze zeichnet sich verantwortlich für Entzündungen im Körper und erhöhte Säurebildung im Dünndarm.

Die Haut ist der Spiegel der Seele

Haut - Spiegel der Seele
Haut – Spiegel der Seele
Wer Hautprobleme hat, der sollte auch seine Lebensumstände auf den Prüfstand stellen. Leben sie das Leben, das sie leben möchten? Sind sie zufrieden mit sich selbst und dem was sie tun? Gibt es Dinge, die sie am liebsten noch heute ändern würden?

Verwöhnen sie sich mit guten Ölen

Gerade wenn sie unter Hautproblemen leiden, ist es besonders wichtig, dass sie ihrem Körper sowohl innerlich, als auch äußerlich hochwertige Öle zuführen. Gute Öle sind nicht billig, aber sie wirken wahre Wunder.

Gehen sie in allem schonend mit sich um

Wenn sie den ganzheitlichen Weg zur Behandlung von Neurodermitis verfolgen, ist es wichtig, dass sie möglichst alle hier angeführten Punkte beachten.

Aber beinahe noch entscheidender ist, dass sie schonend mit sich und ihrem Körper umgehen.

Neurodermitis ist ein Warnsignal ihres Körpers – dieses sollten sie ernst nehmen. Nicht ohne Grund sind sie unter Umständen gegen einige Stoffe allergisch.

Daher ist es wichtig, dass sie bei allem, was sie tun, auf den sanften Weg setzen!

Was sie gegen die akuten Begleiterscheinungen von Neurodermitis tun können

Ekzem mit akuter Rötung und nässenden Stellen

Zur Behandlung solche Ekzeme hat sich Eichenrindenextrakt bewährt. Aber auch Umschläge mit Kamillenblüten haben eine angenehme Wirkung. Alternativ können sie auch zinkhaltige Cremes einsetzen.

Was gegen Juckreiz hilft

Als Mittel gegen den Juckreiz haben sich Bittersüßstengel, Haferstroh, Menthol, Pfefferminzöl und Kampfer in Milch bewährt.

Chronisches Ekzem mit nur leichter Entzündung

Folgende Heilpflanzen haben sich bei chronischen Ekzemen bewährt:

  • Borretschsamenöl
  • Nachtkerzenöl
  • Hanföl
  • Kamillenblüten
  • Haferstroh
  • Ballonrebe

Bei Infektionen mit Bakterien oder Pilzen

Zur Behandlung von bakteriellen und pilzartigen Infektionen haben sich Kamillenblüten und Birkenkorkextrakt bewährt.

Ekzeme mit Schuppenbildung

  • Zauberstrauchblätter und -rinde
Ganz entscheidend ist aber, dass die Entzündung behandelt und bekämpft wird.

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

Doris Jäger

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