Stirnhöhlenentzündung/Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) – ohne Antibiotika in den Griff bekommen

Stirnhöhlenentzündung/Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) – ohne Antibiotika in den Griff bekommen

Sinusitis wird bei vielen Betroffenen mit Antibiotika behandelt. Wenn sie jedoch früh genug auf eine angehende Stirnhöhlenentzündung reagieren, dann kann die Einnahme von Antibiotika vermieden werden. Mutter Natur bietet auch für diese leidvolle Erkrankung einen schönen Apothekerkasten auf den man im Fall der Fälle zurückgreifen kann.

Was ist beziehungsweise wie entsteht eine Stirnhöhlenentzündung?

Bei der Stirnhöhlen-/Nasennebenhöhlenentzündung handelt es sich um einen entzündlichen Prozess. Die Nasennebenhöhlenentzündung gehört zu den häufigsten Krankheiten. Nicht selten beginnt die Entzündung mit einer Reizung der Atemwege, wie zum Beispiel einem Schnupfen. Dabei wird in der Regel mehr Schleim vom Körper produziert , um die Krankheitserreger aus dem Körper zu waschen. Verrichten die Flimmerhärchen jedoch nicht ihre Arbeit wie gewöhnlich, dann kann der Schleim nicht aus den Nebenhöhlen hinaus transportiert werden. Der Schleim ist dann in den Nebenhöhlen eingeschlossen und kann von Krankheitskeimen infiziert werden.

Symptome einer Stirnhöhlen-/Nasennebenhöhlenentzündung

  • eitriger Schnupfen
  • Husten
  • Fieber (unter Umständen sehr hoch)
  • Kopfschmerzen im Bereich der Höhlen
  • Schwellungen der Augen
  • teilweise Zahnschmerzen

Eine naturheilkundliche Behandlung ist umso erfolgreicher, je früher die Behandlung einsetzt. Zögern sie also nichts hinaus! Verlieren sie keine Zeit und helfen sie ihrem Körper so frühzeitig wie möglich.

Wie die alternative Medizin bei einer Stirnhöhlenentzündung helfen kann

Myrtol

Myrtol besteht aus den ätherischen Ölen Limone, Cineol, Eukalyptus und Zitrus und wird über den Darm ins Blut aufgenommen. Damit gelangt es auch in die Nebenhöhlen. Die ätherischen Öle lassen die Schleimhaut in den Nebenhöhlen abschwellen und erweitern die Bronchien. Die Wirkung von Myrtol ist entzündungshemmend, schleimlösend und antibakteriell. Durch Myrtol soll vor allem die Abschwellung der Nasenschleimhaut herbeigeführt werden.

Trinken sie viel Wasser

Der beste Schleimlöser ist Wasser. Trinken sie daher bei einer angehenden Erkrankung 20-30ml pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Ernährungsseitig sollten sie jetzt auf Süßigkeiten, Weißmehl und Schweinefleisch verzichten. Ebenfalls zur Seite legen sollten sie Eier und Milch.

Weihrauch-Kapseln

Weihrauch kann bei einer Stirnhöhlenentzündung helfen

xbqs42 / Pixabay – Weihrauch kann bei einer Stirnhöhlenentzündung helfen

Weihrauch (Boswellia) wirkt antibakteriell und wird in der asiatischen Medizin seit vielen Jahren eingesetzt. Gerade in der ayurvedischen Medizin hat Weihrauch seit über 5000 Jahren seinen fixen Platz in der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen.

Mehr zum Thema Weihrauch erfahren sie hier:

Weihrauch (Boswellia) – viel mehr als nur heiliges Räucherwerk

Soledum

Soledum wirkt nachweislich bei Asthma, aber auch COPD. Bei Soledum handelt es sich um 1,8 Cineol. Cineol wird aus dem Eukalyptusöl gewonnen. Soledum wirkt auswurffördernd.

Mehr zum Thema Soledum finden sie hier:

Schüssler Salze

Bei der Nasennebenhöhlenentzündung werden in der Regel

  • Kalium chloratum Nr. 4
  • Kalium sulfuricum Nr. 6

eingesetzt.

Inhalieren sie bei einer Stirnhöhlen-/Nasennebenhöhlenentzündung

Sie können entweder Soledum inhalieren oder aber eine Kombination aus folgenden hochwertigen ätherischen Ölen inhalieren:

  • Kamille
  • Thymian
  • Eukalyptus

Damit bekämpfen sie die Entzündung, die Schwellung, aber auch die Schmerzen.

Homöopathische Mittel bei Sinusitis

 

Zaunrübe (Bryonia alba) Starke Schmerzen im Kopf und der Stirnhöhle.
Zinnober (Cinnabaris) Dumpfe Schmerzen an der Stirn und um die Augen. Dickes Eitersekret im Bereich der Nase.
Kaliumbichromat (Kalium bichromicum) Bei gelbem, fadenziehendem Schleim. Schmerzen im Bereich der Wangen und Augen.
Kanadischer Gelbwurz (Hydrastis canadensis) Schnupfen mit eitrigem, fadenziehendem Schleim.

 

Akupunktur

im Rahmen der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) erfolgt die Behandlung von Sinusitis in der Regel begleitend durch die Akupunktur der entsprechenden Meridiane beziehungsweise Akupunkturpunkte.

Weitere Details zur Akupunktur-Behandlung finden sie hier:

Im Übrigen empfiehlt die TCM ernährungsmäßig das Folgende zu beachten:

  • verzichten sie auf Milchprodukte
  • essen sie wenig beziehungsweise nichts Fettes
  • verzichten sie auf Rohkost
  • verzichten sie auf scharfe Gewürze

Weitere Informationen zum Thema

Eitrige Angina – was hilft?

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

Doris Jäger

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