Herpangina – Ursachen, Symptome und Behandlung

Herpangina ist eine Erkrankung der Mundschleimhäute von der vor allem Kinder und Jugendliche betroffen sind, dennoch können auch Erwachsene an Herpangina erkranken. Es handelt sich um eine virale Infektionskrankheit von der die Mundschleimhäute und Gaumenmandeln betroffen sind. Die Erreger sind die Coxsackie-A-Viren. Aphten sind Schleimhautdefekte oder Schleimhautgeschwüre der Mundschleimhaut. Beide Erkrankungen können sehr schmerzhaft sein. Wie sie auf natürlichem Wege Linderung oder Besserung erreichen, erfahren sie in diesem Beitrag.

Aphten – Ursachen und Symptomatik

Aphten – Entzündungen in den Mundschleimhäuten sind sehr verbreitet. Rund 20 Prozent der Menschen leiden immer wieder unter Aphten. Aphten sind schmerzhafte Läsionen, die sich an Zunge, Mundschleimhäuten oder dem Zahnfleisch bilden können. Die Oberfläche von Aphten sind in der Regel weißlich-gelb gefärbt und werden von einem entzündlichen, roten Saum umgeben.

Nehmen Betroffene säuerliche Lebensmittel zu sich, kann es neben den Schmerzen zu einem heftigen Brennen kommen. Die Ursachenforschung tappt noch im Dunkeln. Man geht jedoch davon aus, dass Aphten von bestimmten Lebensmitteln, kleinen Verletzungen oder Hormonen kommen kann. Fakt ist jedoch, dass Betroffene ein „angeschlagenes“ Immunsystem haben, das es zu stärken gilt. Wie sie ihr Immunsystem stärken können, erfahren sie in folgenden Beiträgen:

Herpangina – Ursachen und Symptomatik

Bei der Herpangina handelt es sich um eine Viruserkrankung der Mundschleimhäute. Auslöser sind die Coxsackie-A-Viren. In der Regel beginnt die Erkrankung mit einem Temperaturanstieg. Gleichzeitig leiden Betroffene unter Halsschmerzen. An den Gaumenmandeln/-bögen können sich zudem kleine, schmerzhafte Bläschen bilden. Es kommt zu Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.

Typische Symptome der Krankheit:

  • Abgeschlagenheit
  • Schluckbeschwerden
  • Schwellungen in den Mundschleimhäuten bzw. den Mandeln verbunden mit Bläschen
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Magenschmerzen

Natürliche Hilfe bei Herpangina

Homöopathie

Für die Linderung des Ausschlages bietet sich die Einnahme von Globuli Acidum muriaticum C30 an. Alternativ kann aber auch Rhus toxiodendron C9 verabreicht/eingenommen werden. Gegen den trockenen Hals und bei Zahnfleischproblemen helfen Globuli Mercurius corrosivus C9.

Bei einer klassischen Angina wird in der Regel zu Beginn der Erkrankung Aconitum D30 angewendet. Im weiteren Verlauf der Erkrankung hat sich auch die Einnahme von Belladonna D30 als sehr gut erwiesen.

Trinken sie ausreichend

Wichtig bei Herpangina ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Am besten geeignet sind Wasser, Milch und Trinkjoghurt. Nehmen sie nach Möglichkeit keine säuerlichen Getränke ein, denn diese können zu einem starken Brennen führen.

Akupunktur

Der erfahrene Fachmann wird in der Regel folgende Punkte akupunktieren: Lu11, Lu10, Di4, Di11, Dü17, Ma36, 3E17 und Ren22. Bei einer stark ausgeprägten Erkrankung wird der Betroffene kaum in der Lage sein, einen versierten Akupunkteur aufzusuchen, womit sich dieser Behandlungsansatz in der Regel von selbst eliminiert.

Heilpflanzen, die helfen…

Sehr bewährt hat sich das Gurgeln mit Salbeitee. Wichtig ist jedoch, dass sie den Salbeitee lauwarm gurgeln.

Schüssler Salze

Die Einnahme von Schüssler Salzen kann unterstützend wirken, man sollte jedoch bei dieser Erkrankung nicht ausschließlich auf Schüssler Salze setzen. Bewährt haben sich Ferrum phosphoricum Nr. 3 und Kalium chloratum Nr. 4.

Mundspülungen mit Salzwasser

Beim Abklingen der Schmerzen und Schwellungen hat sich die Behandlung mit Salzwasser als sehr gut erwiesen. Geben sie hierfür 4 Esslöffel Salz in eine Tasse Wasser und spülen sie damit mehrmals täglich den Rachen spülen. Wichtig: lassen sie das Salzwasser eine Minute lang im Mund.

Natürliche Hilfe bei Aphten

Heilkräuter – Tee

Mischen sie je zu gleichen Teilen Arnika, Kamille und Salbei und trinken sie den Tee über den Tag verteilt schluckweise. Wie auch bei der Herpangina hat sich das Gurgeln mit Salbeitee bewährt.

Teebaumöl

Auch die Behandlung der Aphten mit hochwertigem Teebaumöl hat sich bewährt. Teebaumöl wirkt antimikrobiell und entzündungshemmend.

Myrrhe

Myrrhentinktur erhalten sie in der Apotheke. Myrrhe wirkt adstringierend, desinfizierend und heilungsfördernd. Die betroffenen Stellen werden mit der Tinktur abgetupft.

Propolis

Sehr gute Ergebnisse wurden auch mit Propolis-Tinktur erzielt. Auch in diesem Fall werden die erkrankten Stellen mit der Tinktur behandelt. Propolis wirkt adstringierend, antibiotisch, antiviral und entzündungshemmend. Gleichzeitig fördert die Tinktur den Heilungsprozess.

Aloe Vera

Aloe Vera wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und verbessert gleichzeitig die Flüssigkeitsversorgung der Schleimhäute. Zusätzlich wirkt Aloe Vera schmerzlindernd. Aloe Vera Gel erhalten sie im guten Fachhandel – achten sie aber auf eine gute Qualität. Sie können aber auch die Pflanze selbst kaufen und diese wie folgt anwenden:

  1. Nehmen sie ein Blatt von der Pflanze und schneiden sie diese der Länge nach auf
  2. Schaben sie das Gel vorsichtig heraus
  3. Tragen sie mit einem Wattestäbchen das Gel auf die Aphten auf
  4. Wiederholen sie die Behandlung mehrmals täglich

Honig

Honig bekämpft Keime und wirkt zudem heilsam. Am besten tragen sie den Honig direkt auf die betroffenen Stellen auf. Diese Behandlung können sie mehrmals täglich wiederholen. Übrigens: das noch bessere Ergebnis erzielen sie bei der Verwendung von Manuka Honig.

Wie sie Abszesse heilen

In folgendem Beitrag erfahren sie, wie sie Abszesse natürlich heilen:

Die Behandlung von Angina

Wie sie Angina mit Naturheilkunde behandeln können, erfahren sie in folgendem Beitrag:

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

Doris Jäger

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