Fast jeder kennt das Gefühl erschöpft zu sein. Das ist unangenehm und kann den Alltag belasten. Was hilft am besten gegen Fatigue, die ständige Erschöpfung? In unserem aktuellen Beitrag findest du alle wichtigen Informationen und Tipps, wie du dagegen ankämpfen kannst. Das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) ist leider nicht mehr selten, daher ist es wichtig, die wichtigsten Fakten zu kennen.
Table of Contents
Was man über Fatigue bislang weiß?
Das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) stellt die Ärzte und die Wissenschaft bislang vor viele Rätsel. Noch sind die Ursachen unklar und die Symptome sehr unterschiedlich.
Nicht selten beginnt Fatigue mit einem etwas stärkeren Infekt, der in eine Phase von Stress oder körperlicher Aktivität fällt. Nicht selten haben die betroffenen Personen zuvor keine Symptome beziehungsweise nehmen diese aufgrund von Stresssituationen nicht richtig wahr.
Welche weiteren Symptome begleiten Fatigue?
- unerklärliche Schmerzen
- kognitive Störungen
- Schlafstörungen
- unruhiger, gestörter Schlaf
- deutlich reduzierte Leistungsfähigkeit
- Müdigkeit
- vermindertes Kurzzeitgedächtnis
- Halsschmerzen
- Muskelschmerzen
- Empfindliche Lymphknoten
- Gelenksschmerzen
- häufige Kopfschmerzen
Warum eine ärztliche Abklärung empfehlenswert ist?
Das chronische kann auch mit einer schwerwiegenden Erkrankung, wie Krebs oder anderen chronischen Krankheiten, in Zusammenhang stehen. Daher sollten betroffene Personen unbedingt die Ursachen schulmedizinisch abklären lassen.
Eine ausführliche und detaillierte Anamnese hilft bei der weiteren Behandlung und deren Erfolg.
Laut Studien sind Frauen von der Erkrankung mehr betroffen, als Männer.
Welche Auslöser sind bislang bekannt?

Wie bereits Eingangs erwähnt, ist die Wissenschaft bezüglich dem chronischen Erschöpfungssyndrom noch nicht sehr weit. Dennoch gehen Experten davon aus, dass die folgenden Auslöser die Erkrankung begünstigen können:
- permanenter Stress
- Schockerlebnisse
- Infektionen
Wie die Naturheilkunde unterstützen und heilen kann
Förderung der Durchblutung bei Fatigue
Physiotherapeutisch wird bei Fatigue nicht selten die Bürstenmassage eingesetzt. Durch diesen mechanischen Reiz soll die Durchblutung gefördert werden und gleichzeitig wird der Kreislauf angeregt.
Durch die Behandlung kann es zu Rötungen an der Haut kommen, die aber nicht weiter schlimm sind, sondern bereits nach kurzer Zeit wieder verschwinden.
Wer eine empfindliche Haut hat beziehungsweise unter Hautproblemen leidet, sollte von der Bürstenmassage Abstand nehmen.
Warum du jetzt auf deine Darmflora achten solltest
Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Darmflora eine wichtige Rolle in Bezug auf das chronische Erschöpfungssyndrom spielt. In einer kleineren Studie konnte unter anderem festgestellt werden, dass Patienten die unter chronischer Erschöpfung leiden, die Bakterienvielfalt in der Darmflora deutlich reduziert war. Zudem verfügten erkrankte Personen weniger Bakterien, die entzündungshemmend wirken.
Nicht selten wurden bei erkrankten Personen auch entsprechende Entzündungsmarker festgestellt.
Daher ist es, wenn du zu den betroffenen Personen gehörst, jetzt besonders wichtig auch auf eine gesund Darmflora zu achten.
Eine Darmsanierung hat in vielen Fällen schon sehr gut geholfen. Weitere Details zur natürlichen Darmsanierung findest du hier:
- Bittersalz Wirkung – Darmreinigung
- Natürliche Darmreinigung – Hausmittel und mehr
- Ernährung – die Grundlage für die Gesundheit
- Darmsanierung auf natürlichem Weg
Wichtig: die Darmsanierung alleine hilft dir nur eine kurze Zeit, wenn du deine Ernährungsgewohnheiten nicht umstellst!
Wichtig bei Fatigue ist auch, dass du dein Immunsystem stärkst
Das chronische Müdikeitssyndrom kann auch die Folge einer Immunschwäche sein. Daher solltest du jetzt auch dein Immunsystem stärken. Auf unserem Blog findest du zahlreiche Beiträge zu diesem Thema. Einen kurzen Überblick erhaltest du hier:
- Wie du das körpereigene Abwehrsystem stärken kannst
- Körpereigene Abwehr stärken
- Heilkräuter, die das Immunsystem stärken
- Wie sie ihr Immunsystem stärken können
Ernährung ist bei Fatigue besonders wichtig

Industriell verarbeitete Lebensmittel, sowie ungesunde Ernährungsgewohnheiten sind nicht selten der Auslöser für eine gestörte Darmflora. Daher solltest du jetzt auch auf deine Ernährung achten.
Eine pflanzlich basierte Ernährung sollte jetzt an erster Stelle stehen. Vermeide die folgenden Lebensmittel und Produkte:
- Fertigprodukte
- Fast Food
- Zucker, Salz und Fett (nicht gesunde Fette!)
- zu viel Fleisch und Wurstwaren
- Käse, Butter und Milch
- Alkohol
Wir sind keine Verfechter von veganer Ernährung, aber insbesondere bei Erkrankungen, die auf die Darmflora und das Immunsystem zurückzuführen sind, hat sich diese Ernährungsform mehr als nur bewährt.
Stelle deine Mikronährstoffe auf den Prüfstand
Wichtig ist auch, dass du Abklären lässt, ob du an einem Mangel an Mikronährstoffen leidest. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Bei einem etwaigen Mangel lässt sich unter Umständen das Problem sehr rasch lösen. Denn gerade bei ungesunden Lebensgewohnheiten kann es immer wieder zu einem Mangel an Mikronährstoffen kommen.
Auf diese Mikronährstoffe solltest du besonders gut achten
- Vitamin B12
- Magnesium
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin D
- Coenzym Q10
Ausleitende Verfahren für die Entgiftung
Gleichzeitig solltest du ausleitende Verfahren, wie das Schröpfen, in Erwägung ziehen. Diese helfen bei der Entgiftung und können eine Heilung begünstigen beziehungsweise beschleunigen.
Das Schröpfen gehört zu den ausleitenden Verfahren und kann den ganzheitlichen Behandlungserfolg begünstigen.
Auch eine Verhaltenstherapie beziehungsweise ein Coaching kann zum Ziel führen
Nicht selten führt unser Alltag und unsere typischen Verhaltensmuster dazu, dass wir „ausgelaugt“ sind und an unsere Grenzen kommen. Daher solltest du dir überlegen eine Verhaltenstherapie zu machen oder ein professionelles Coaching in Anspruch zu nehmen.
Es ist keine Schande diesbezüglich eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Viele unserer Angewohnheiten sind eingespielt. Aber leider sind diese nicht immer für die Gesundheit förderlich. Hier kann der externe Blick mehr als nur helfen.
Was du selbst noch tun kannst
- höre auf zu Rauchen
- bewege dich so viel wie möglich an der frischen Luft (bevorzugt im Wald)
- achte auf einen gesunden Schlaf
- vermeide permanenten Stress (privat und geschäftlich)
- ändere deinen Lebensstil
- mache Entspannungsübungen wie Yoga, Qigong oder Atemübungen
Wie dir die TCM (Traditionell Chinesische Medizin) helfen kann bei Fatigue
- Akupunktur
- Moxibustion
Interessante Beiträge zum Thema
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Weitere Informationen
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Doris Jäger – naturalsmedizin.com

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