Panikattacken pflanzlich behandeln

Panikattacken pflanzlich behandeln

Kann man Panikattacken pflanzlich behandeln? Panik- und Angstattacken machen den Betroffenen das Leben schwer. Panikattacken werden begleitet von Herzklopfen, Schwindel, Schweißausbrüche, Zittern, Atemnot, Angst und dem Gefühl einem ist alles zu viel.

Symptome von Panikattacken

Panikattacken treten in der Regel plötzlich und unerwartet auf. Bei vielen Betroffenen verschwinden diese normalerweise nach einiger Zeit ganz von selbst. Allerdings gibt es auch Ausprägungen, die länger anhalten und den Erkrankten regelrecht in ein auswegloses Eck drängen. Betroffene können nicht erklären, warum sie plötzlich „ausrasten“.

Panikattacken werden begünstigt durch anhaltende Anspannung und Stress. Für Betroffene ist es daher besonderes wichtig, ihre Gefühle wahr zu nehmen und kennen zu lernen.

Panikattaken treten plötzlich und ohne Vorwarnung auf

schlappohr / Pixabay – Panikattaken treten plötzlich und ohne Vorwarnung auf

Die Häufigkeit solcher Panikattacken ist von Patient zu Patient verschieden und reicht von einmal im Monat bis hin zu täglichen Attacken.

Es werden folgende Panikstörungen unterschieden:

  • Panikstörung ohne Agoraphobie
  • Panikstörung mit Agoraphobie

Agoraphobie ist eine psychische Erkrankung. Betroffene haben Angst vor öffentlichen Plätzen, Menschenmengen und Veranstaltungen. Oder aber sie haben Angst davor zu verreisen. Sie haben Angst vor Situationen, in denen sie nicht plötzlich flüchten können.

Panikattacken werden nicht selten auch von anderen körperlichen Erkrankungen begleitet. Herzrythmusstörungen und Schilddrüsenfunktionsstörungen gehören unter anderem dazu. Auf psychischer Ebene können Panikstörungen auch von Zwangsstörungen und Depressionen begleitet werden.

An Angst- und Panikstörungen leidet jeder 20igste. Sie gehören zu den am meisten verbreiteten psychischen Störungen.

Nehmen sie Angst- und Panikattacken nicht auf die leichte Schulter und ziehen sie – sollte sich nicht kurzfristig eine Besserung einstellen – fachärztliche Hilfe dazu. Dadurch vermeiden sie, dass sie in eine Depression rutschen oder andere psychische Folgen davon tragen.

Amygdala Hauptakteur bei Angst- und Panikstörungen

Die Amygdala ist ein kleiner Teil des limbischen Systems in unserem Gehirn. Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass die Amygdala bei Angststörungen eine zentrale Rolle spielt.

Die Hauptaufgabe der Amygdala ist es eigentlich den Menschen vor Gefahren zu warnen. Sie hat damit eine lebenswichtige Funktion. Im Normalfall warnt uns die Amygdala mit Angst vor gefährlichen Situationen.

Menschen, die unter einer Panik- beziehungsweise Angststörung leiden, erhalten von der Amygdala einen Fehlalarm übermittelt.

Panikattacken pflanzlich behandeln

Cannabidiol (CBD) bei Panikattacken und Depressionen

CBD Öl hilft bei Angst- und Panikstörungen

CBD-Infos-com / Pixabay – CBD Öl hilft bei Angst- und Panikstörungen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien zur Wirksamkeit von CBD. Gerade bei Schlaf-, Panik- und Angststörungen hat sich CBD in vielen Fällen bewährt. Als natürliche Alternative ohne Nebenwirkungen zu pharmazeutischen „Bomben“.

Wichtig ist, dass beim Kauf des Öles nicht gespart wird! Kaufen sie ein Öl von einem seriösen Anbieter (am besten EU-ansässig) in Bio-Qualität. Wichtig ist auch, dass es sich um ein Vollspektrum-Öl handelt.

Die Tropfen werden unter die Zunge gegeben und sollten dort 1-2 Minuten einwirken. Anschließend können sie sie schlucken.

Mehr zum Thema CBD finden sie hier:

Kava-Kava ideal bei Angststörungen und für die Behandlung von Panickattacken

Bei Angststörungen gehört Kava-Kava aber mit Sicherheit zu jenen pflanzlichen Mitteln, die am besten wirken. Bei Kava-Kava handelt es sich um ein Getränk, das aus der Pflanze Piper methysticum (Rauschpfeffer) gewonnen wird.

Kava-Kava wird bei folgenden Symptomen und Beschwerden eingesetzt:

Zu den Kerneigenschaften von Kava-Kava gehört seine angstlösende, antidepressive Wirkung.

Wichtig: achten sie darauf, dass sie ein Kava-Kava Produkt kaufen, das aus Deutschland stammt! Kava-Kava kann bei falscher Dosierung und Einnahme zu Leberschäden führen! Deutsche Produzenten unterliegen strengen Auflagen bei der Herstellung!

Weitere pflanzliche Beruhigungsmittel bei Panickattacken

Pflanzliche Beruhigungsmittel

Mit homöopathischen Mitteln Panikattacken behandeln

Die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln ist mehr als umstritten. Nichts desto trotz gibt es zahlreiche Betroffene, bei denen die homöopathische Behandlung zum Erfolg geführt hat. Schlussendlich gilt:

„Der Zweck heiligt die Mittel.“

Wichtig für den Behandlungserfolg ist, dass sie einen ausgewiesenen Homöopathie-Experten zu Rate ziehen und die Dosierung und Gabe mit ihm abstimmen.

Bei Angststörungen und Depressionen werden in der Regel die folgenden Präparate eingesetzt:

  • Arsenicum album
  • Aconitum napellus
  • Argentum Nitricum
  • Phosphorus
  • Calcium Carbonicum

Begleitende Psychotherapie bei Panikstörungen

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie wirkt sich sowohl bei Angststörungen, als auch Depressionen positiv aus. Im Rahmen der Therapie erfolgt eine direkte Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten. Diese Auseinandersetzung kann während der Sitzungen belastend sein.

Die kognitive Verhaltenstherapie besteht aus zwei Teilen. Dem kongitiven Teil, der sich vor allem mit der Gedanken- und Gefühlswelt befasst. Im zweiten Teil wird versucht, sich der Angst in gewissen Situationen zu stellen und Verhaltensstrategien zu entwickeln, die helfen, damit umzugehen.

Bei Angst- und Panikstörungen handelt es sich um eine psychische Erkrankung. Da wir den ganzheitlichen Ansatz verfolgen, empfehlen wir Betroffenen immer eine Kombinationstherapie zu machen. Diese besteht zum einen aus pflanzlichen Mitteln und zum anderen sollten im Rahmen von Coaching oder Psychotherapie die Ursachen ergründet werden.

Hypnose bei Panikstörungen

Ängste sind in den Tiefen unseres Unterbewusstseins verwurzelt. Leider sind sie weder logisch noch wirklich erklärbar. Zudem kann der menschliche Verstand Ängste und Phobien nicht wirklich kontrollieren.

Gerade aus diesem Grund hat sich bei Angst- und Panikstörungen die Hypnose-Therapie bewährt. Die Hypnose setzt direkt beim Unterbewusstsein an. Im Rahmen mehrerer Sitzungen versucht der Therapeut die Phobien und Ängste aufzudecken und mit positiven Gefühlen zu besetzen.

Wie auch bei der psychotherapeutischen Begleitung ist es wichtig, dass sie die Hypnose von einem Fachmann durchführen lassen.

Mit Akupunktur Angst- und Panikattacken behandeln

Gerade bei der Behandlung von Angst- und Panikstörungen hat sich die begleitende Unterstützung durch Ohrakupunktur mehr als nur bewährt. Neben der pflanzlichen Behandlung erfolgt in diesem Fall begleitend die Behandlung im Rahmen einer Ohrakupunktur.

Mehr zum Thema Ohrakupunktur finden sie hier:

 

Heilung durch Ohrakupunktur

Was Betroffene selbst tun können

Entspannungstechniken

Betroffene sollten lernen sich richtig zu entspannen. Gerade bei Angst- und Panikstörungen können solche Techniken zur Linderung beitragen. Folgende Entspannungstechniken haben sich besonders bewährt:

  • Autogenes Training
  • Meditation
  • Atemübungen
  • Progressive Muskelentspannung

Worauf sie achten sollten, wenn sie Panikstörungen haben

  • ausreichend Schlaf
  • vermeiden sie extreme körperliche Anstrengungen
  • vermeiden sie extreme Temperaturen
  • reduzieren sie den Konsum von Koffeein, Nikotin und Alkohol
  • vermeiden sie Stress und Zeitdruck
  • hören sie ihre Lieblingsmusik
  • wenden sie sich an eine Selbsthilfegruppe
  • machen sie Sport in der Natur (kein Extremsport!)

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Die Hypophyse und die Bedeutung für die naturheilkundliche Behandlung

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

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Doris Jäger

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