Fermentierte Lebensmittel sind gesund für unseren Darm

Fermentierte Lebensmittel sind gesund für unseren Darm

Unsere Vorfahren fermentierten Lebensmittel, um sie für die kalte Jahreszeit haltbar zu machen. Fermentierte Lebensmittel halten aber nicht nur länger, sondern sie sind gesund für unseren Darm. Kefir, Joghurt und Sauerkraut enthalten Milchsäurebakterien, die nicht nur gesund sind für unseren Darm, sondern zudem unser Immunsystem stärken. 

Lebensmittel länger haltbar machen

Fermentiertes Gemüse hält länger und ist gesund
Fermentierte Lebensmittel halten länger und sind gesund

Unsere Vorfahren haben Lebensmittel fermentiert, um diese länger haltbar zu machen. Aber sie sollten dadurch auch schmackhafter und bekömmlicher werden.

Unter der Fermentation von Lebensmitteln versteht man eine stoffliche Umwandlung. Diese Umwandlung ist zurückzuführen auf die Aktivität von Zell- und Pilzkulturen. Bei der Fermentation werden Lebensmittel veredelt. Geschmacklich verfeinert und länger haltbar gemacht.

Fermentierte Lebensmittel können von unserem Körper leichter aufgenommen werden.

Durch die Fermentation selbst ändert sich der pH-Wert. Die Lebensmittel werden sauer. Durch diesen Prozess werden Erreger, die Lebensmittel verderben lassen, gestoppt. Die Lebensmittel werden so länger haltbar. Zudem werden sie zu probiotischen Lebensmitteln, die Milchsäurebakterien enthalten.

Warum sind fermentierte Lebensmittel gut für unseren Darm?

Gesund für unseren Darm sind fermentierte Lebensmittel, weil sie Milchsäurebakterien beinhalten. Milchsäurebakterien halten unseren Darm fit und unterstützen aktiv die Verdauung. Damit stärken sie den gesamten Darm.

Daher sollten alle Menschen, die Darmprobleme haben, regelmäßig fermentierte Lebensmittel essen.

Welchen Erkrankungen können sie mit fermentierten Lebensmitteln vorbeugen?

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes Typ II
  • Verbesserung des Fettstoffwechsel
  • Verbesserung der Heilung von Entzündungsprozessen
  • Unterstützung der Darmflora
  • Stärkung des Immunsystems

Welche fermentierten Lebensmittel sind besonders gesund?

Kombucha

Kombucha - fermentierter Tee
Kombucha – fermentierter Tee

Kombucha ist ein fermentierter Tee. Basis für Kombucha sind grüner und schwarzer Tee, sowie Zucker, die dann anschließend mit einem Teepilz versetzt werden.

Kombucha enthält zahlreiche Mikroorganismen, die gesund sind für den menschlichen Organismus. Kombucha enthält Enzyme und Milchsäuren, die unseren Darm unterstützen. Die im Kombucha enthaltene Hefe ist zudem ein ausgezeichneter Vitamin B12 Lieferant.

Daneben enthält Kombucha Vitamine, Mineralstoffe, Eisen und Folsäure.

Kefir

Kefir ist ein Sauermilchgetränk das Kohlensäure enthält. Kefir wird aus mit Pilzkulturen versetzter Kuhmilch gewonnen.

Der Geschmack von Kefir ist leicht säuerlich. Kefir stärkt unsere Darmflora und ist zudem gut für unsere Haut. Kefir sättigt, da es viele Proteine enthält.

Kefir eignet sich auch zum Abnehmen, denn er sättigt!

Joghurt

Joghurt wird nicht selten unterschätzt. Auch Joghurt ist ein fermentiertes Lebensmittel.

Es wird aus verdickter Milch hergestellt, die mit Milchsäurebakterien versetzt wird. Joghurt ist probiotisch.

Wer sich etwas Gutes tun will kauft sich ein Joghurt in Bio-Qualität ohne Zusatzstoffe und Zucker.

Sauerkraut

Sauerkraut ist ein wahres Gesundsheitswunder, kommt aber heute viel zu selten auf den Tisch. Dabei hat es wenig Kalorien, schmeckt ausgezeichnet und ist ideal für unseren Darm. Zudem ist es reich an Vitamin C und stärkt somit unser Immunsystem.

Das Kraut liefert auch Eisen, Folsäure und Ballaststoffe. Wer es richtig zubereitet, der verträgt es auch!

Kimchi

Kimchi ist eine kroeanische Spezialität. Es ähnelt unserem Sauerkraut. Hergestellt wird es aus Chinakohl. Bei der Fermentation werden neben dem Chinakohl Knoblauch, Ingwer und andere Gemüsearten beigemengt.

Das Endprodukt ist reich an probiotischen Bakterien, Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen.

Kimchi ist ein wahrer Schatz für unsere Gesundheit.

Miso

Miso kommt aus dem asiatischen Raum. Es handelt sich dabei um eine würzige Paste. Sie hat einen hohen Eiweißgehalt, viele Mikroorganismen, Nährstoffe, Calcium, Kalium und Eisen.

Basis für Miso sind Sojabohnen.

Apfelessig

Über Apfelessig haben wir bereits berichtet. Er ist für unsere Gesundheit ein wahrer Segen. Grundlage für den Apfelessig sind zerkleinerte Äpfel.

Warum der Apfelessig so gesund ist und wo er unseren Organismus unterstützt lesen sie in unserem Beitrag „Apfelessig für die Gesundheit„.

Rezepte für fermentierte Lebensmittel

Fermentierte Rote Bete

Fermentierte Rote Bete ist gesund
Fermentierte Rote Bete ist gesund
  • 800 g Rote Bete
  • 10 g Meerrettich
  • 45 g Salz
  • 1 l Wasser
Putzen sie am Vortag die Rote Bete, schälen sie sie und schneiden sie sie anschließend in ganz dünne Scheiben. Sie können dafür natürlich auch einen Hobel verwenden. Mit dem Meerrettich verfahren sie gleich.
Geben sie die Rote Bete und den Meerrettich in eine Schüssel und geben sie 20 g Salz dazu. Mischen sie das Ganze und decken sie die Schüssel gut ab. Lassen sie das Ganze über Nacht an einem kalten Ort stehen.
Am Tag danach lösen sie das restliche Salz im Wasser auf. Geben sie das Gemisch aus Rote Bete und Meerrettich in sterilisierte Gläser. Auch der Saft, der sich über Nacht gebildet hat, geben sie dazu. Wichtig: pressen sie das Ganze richtig fest ins Glas hinein. Füllen sie anschließend mit der Salzlake die Gläser auf. Lassen sie jedoch etwa 3 Zentimeter vom oberen Glasrand frei. Decken sie das Ganze mit Frischhaltefolie ab und verschließen sie die Gläser luftdicht.
Lagern sie die Gläser bei Zimmertemperatur an einem dunklen Ort.
Bereits nach wenigen Tagen beginnt die Fermentation. Nach 2-3 Wochen sollte die Rote Bete dank der Fermentation einen guten Geschmack entwickelt haben. Achten sie während dieser Zeit immer darauf, dass die Rote Bete mit ausreichend Salzlake bedeckt ist. Bei Bedarf füllen sie einfach etwas Salzlake nach. Öffnen sie die Gläser vorsichtig, denn die Flüssigkeit kann mit unter sehr stark sprudeln.
Sobald sie die Gläser für den Genuss geöffnet haben, müssen sie diese kühl – am bestem im Kühlschrank – lagern.

Sauerkraut selber machen

Was sie für die Herstellung benötigen:
  • 1 Stück Weißkohl
  • 15 g Salz
  • 1 Handvoll Wacholderbeeren
  • 1 Prise Kümmel
  • 3 Stücke Lorbeerblätter

Entfernen sie vom Weißkohl den Strunk und lösen sie die äußeren Blättern. Nehmen sie den restlichen Weißkohl und raspeln sie ihn. Anschließend schichten sie den geraspelten Weißkohl in einem Topf. Salzen sie jede Schicht und verfeinern sie unter Umständen mit Gewürzen – vergessen sie die Wacholderbeeren nicht -nach ihrem Geschmack.

Wenn die letzte Schicht Weißkohl im Topf ist, beginnen sie mit dem „Stampfen“ des Kohls. Dafür eignet sich ein Holzstößel.

Das gestampfte Kraut füllen sie anschließend in Gläser. Wichtig: pressen sie das Kraut richtig in die Gläser hinein. Sollte der Weißkohl zu wenig Flüssigkeit von sich geben, dann geben sie in die Gläser noch etwas Wasser. Wichtig ist, dass das Kraut mit Wasser bedeckt ist.

Anschließend geben sie die am Beginn entfernten äußeren Blätter über das gesamte Gemisch. Jetzt ist wichtig, dass sie das Ganze beschweren. Am besten mit Steinen oder einem schweren Gegenstand. Erst jetzt werden die Gläser verschlossen. Lassen sie die Gläser 3-6 Wochen an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur gären.

Die Wacholderbeeren sind wichtig, damit beim Genuss des Sauerkrautes keine Blähungen entstehen!

Fermentierte Teesorten

  • Schwarzer Tee (China)
  • Pu-Erh-Tee (Roter Tee)
  • Roibostee
  • Kombucha
  • Amache Tee
  • und andere

Weiterführende Informationen

naturalsmedizin.com – DER naturheilkundliche Blog

Naturheilzentrum Doris Jäger

office@nhp-jaeger.at

Wolfurt, Österreich

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Doris Jäger

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